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Lichthof Museum fuer Kommunikation Frankfurt Lichthof

„Kommunikation satt“ in der Dauerausstellung des Museums für Kommunikation

Lichthof Museum fuer Kommunikation Frankfurt Lichthof
A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Was haben Tontäfelchen aus Mesopotamien, Telegramme von der „Titanic“, ein Original-Telefon von Philipp Reis und die erste „Was bin ich?“-Sendung im Fernsehen gemeinsam? Es sind Zeugnisse von Medien, die Geschichte schrieben und Geschichten erzählen.
In den sieben Ausstellungsbereichen Zeichen/Schrift/Nachricht, Brief und Paket, Telegrafie, Telefon, Radio, Fernsehen und Internet erzählen die Exponate, wie Menschen zu allen Zeiten mit Kommunikationsmedien lebten und arbeiteten.
Die Themenbereiche sind wie Tortenstücke um den Lichthof angeordnet und ermöglichen eine einfache Orientierung. Durchquert man die Ausstellung, gelangt man zu einem achten Bereich: der Kunstsammlung. Dort ist auch ein kleines Briefmarkenkabinett integriert.


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Ziel der Dauerausstellung ist es, Entwicklungen einzubeziehen und die Schätze aus den reichhaltigen Sammlungen des Museums zu zeigen. Mit der Umgestaltung des Untergeschosses mit mehr als 2.500 qm im Jahr 2004 wurde die komplette Erneuerung des 1990 eröffneten Museums abgeschlossen – vorerst zumindest, denn kaum ein Thema unterliegt einer solchen Dynamik und Veränderung wie Kommunikation.


Dauerausstellung Zeichen Schrift Nachricht

Zeichen Schrift Nachricht

Die Wiege der Schriftkultur liegt in Mesopotamien

Die Schrift ist ein Speichermedium. Sie ermöglicht es, Wissenswertes aufzubewahren. Die gespeicherten Informationen können so an einen anderen Ort transportiert oder in eine andere Zeit überliefert werden. mehr


Brief und Paket

Die Post veränderte die Kommunikationsgewohnheiten

Die Post veränderte die Kommunikationsgewohnheiten. 1490 beauftragte der spätere Kaiser Maximilian I. die Familie der Taxis mit der Einrichtung der für das damalige Reich ersten Postverbindung. Das Besondere war das Stafettensystem: Postreiter brachten Briefe und Päckchen von einer Poststation zur nächsten, wo sie ihr Transportgut an einen ausgeruhten Kollegen mit frischen Pferden übergaben, der sofort zur nächsten Posthalterei weitergaloppierte. mehr


Dauerausstellung Museum fuer Kommunikation Frankfurt Telegrafie

Telegrafie

Die Telegrafie änderte das Nachrichtenwesen im 19. Jahrhundert

Die Telegrafie änderte das Nachrichtenwesen im 19. Jahrhundert grundlegend. Gemeinsam mit der Erfindung der Eisenbahn setzte sie Raum und Zeit in ein völlig neues Verhältnis. Weit entfernte Ereignisse waren plötzlich ganz nah. Im Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts entwickelte Claude Chappe ein optisches Signalsystem, das die Übermittlung von rund 250 Zeichen und Begriffen erlaubte. mehr


Daueraustellung Museum fuer Kommunikatin Frankfurt Kinder Telefon

Telefon

1881 wurde in Berlin das erste öffentliche Telefonnetz eingerichtet

Im Jahr 1881 wurde in Berlin das erste öffentliche Telefonnetz hierzulande eingerichtet. Der Telefonanschluss war ein teures Vergnügen und so bildeten die ersten Fernsprechteilnehmer einen exklusiven Zirkel, zu dem vor allem Banken und Handelshäuser zählten. Zunächst waren nur Ortsgespräche möglich, erst nach und nach wurden die einzelnen Stadtfernsprechnetze untereinander verbunden. Die 1908 erstmals eingeführte automatische Vermittlung ersetzte schrittweise die Arbeit der Handvermittlung durch das „Fräulein vom Amt“. mehr


Dauerausstellung © Museum für Kommunikation Frankfurt

Radio

1923 begann der erste regelmäßige Hörfunkprogrammdienst Deutschlands

Seine steile Karriere begann das Radio nach dem Ende des Ersten Weltkrieges als Hinterlassenschaft moderner militärischer Fernmeldetechnik. Am 29. Oktober 1923 nahm die „Radio Stunde AG“ aus den provisorischen Studioräumen des Berliner Vox-Hauses den ersten regelmäßigen Hörfunkprogrammdienst Deutschlands auf. Aufgrund eines Mangels an industriell vorproduzierten Rundfunkempfängern sowie aus Kostengründen bauten viele Hörer in der Anfangszeit des Radios ihre Geräte in beschwerlicher Heimarbeit selbst. mehr


Dauerausstellung_Fernsehen Museum fuer Kommunikation Frankfurt

Fernsehen

Die Nipkow-Scheibe gilt als Urpatent des Fernsehens

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts arbeitete die Wissenschaft an einem Medium zur Fernübertragung bewegter Bilder. Entscheidend war die Erfindung des „Elektronischen Mikroskops“ durch Paul Nipkow im Jahr 1884. Seine rotierende Lochscheibe gilt als Urpatent des Fernsehens. Dennoch fristete das Fernsehen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein Schattendasein. mehr


Dauerausstellung_Neue Medien Museum fuer Kommunikation Frankfurt

Neue Medien und Übertragungstechnik

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken

Schätzungsweise eine Milliarde Menschen rund um den Globus surfen gegenwärtig im Netz – verglichen mit 20 Millionen im Jahr 2000. Das Internet als Kommunikations- und Informationsmedium hat einen rasanten Aufschwung erlebt und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei verdankt das „Netz“ seine enorme Verbreitung neben der verbesserten Kabeltechnik vor allem der erfolgreichen Einführung des Personal Computers (seit etwa 1980) sowie der Entwicklung des World Wide Web (ab 1993). mehr


Kunst und Kommunikation

Eine Auswahl der Kunstsammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Eine repräsentative Auswahl der Kunstsammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ist in der Dauerausstellung des Museums für Kommunikation zu sehen. In älteren Konzepten der Sammlung hatten Kunstwerke vornehmlich eine motivisch-dokumentarische Funktion. Angekauft wurden vor allem Werke, die einen unmittelbaren Bezug zur Postgeschichte hatten: Folglich lag der Schwerpunkt zunächst im 19. Jahrhundert bei Motiven wie Postkutschenfahrten, Poststationen, Briefzustellung u.ä. mehr


Briefmarken in der Dauerausstellung © Museum für Kommunikation Frankfurt

Das Briefmarkenkabinett

Die erste Briefmarke der Welt kam 1840 in den Verkauf

Jahrhundertelang hatte der Empfänger eines Briefes die Gebühr für dessen Übermittlung zu zahlen. Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich in Großbritannien die Vorstellung durch, der Absender habe das Briefporto besser vorab zu entrichten. So kam die erste Briefmarke der Welt, die „Black Penny“, am 1. Mai 1840 in den Verkauf. Abgebildet war der Kopf der Königin Victoria. Es folgten mit eigenen Briefmarken die Schweiz, Brasilien, die USA sowie 1847 die legendäre britische Kolonie Mauritius. 1849 gab Bayern als erstes deutsches Land den „Schwarzen Einser“ heraus. mehr


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