Herzlich Willkommen im Museum für Kommunikation Frankfurt

Die Experten für Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation

Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt.

In der Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt!“ können Sie auf 2.500 qm die Entwicklung der Kommunikation erleben. Anhand von bahnbrechenden Erfindungen, kuriosen Erlebnissen und ungewöhnlichen Schicksalen spannen wir den Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille.

Im 1. Obergeschoss befindet sich neben dem Mitmachbereich der Kinderwerkstatt das Forum – ein Ausstellungsraum für kleinere Wechselausstellungen. Im 2. Obergeschoss werden auf 550 qm Fläche große Wechselausstellungen präsentiert. Auf dem Museumsdach ist eine Funkstation untergebracht, die mehrmals die Woche zu besichtigen ist.

Vom Bundespostmuseum zum Museum für Kommunikation

Die Geschichte des Museums

Der Ursprung des Museums liegt in der Auslagerung der Sammlung des Berliner Reichspostmuseums während des Zweiten Weltkriegs: 1945 wurden Teilbestände durch amerikanische Soldaten von Berlin nach Hessen überführt, wo sie den Grundstock für das 1958 eröffnete Bundespostmuseum bildeten. Untergebracht in einer Gründerzeitvilla, gehörte das Bundespostmuseum zu den ersten Museen am Frankfurter Schaumainkai – dem späteren Museumsufer.

1990 wurde der Museumsneubau mit seiner attraktiven Architektur eröffnet. Die alte Villa wurde von Grund auf renoviert und beherbergt in ihrem Inneren die Museumsverwaltung.

Das Museum für Kommunikation Frankfurt gehört zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Zu dieser gehören zudem das Museum für Kommunikation Berlin, das Museum für Kommunikation Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie Bonn.

Transparenz und Offenheit

Die Architektur des Museums

Der Museumsneubau nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros Behnisch & Partner wurde 1990 eröffnet. Die Hauptausstellungsfläche wurde in das Untergeschoss unter die Erde gelegt, sodass der parkähnliche alte Baumbestand rund um die Altbauvilla erhalten blieb. In der Villa befinden sich heute die Museumsverwaltung und die Bibliothek; der Neubau beherbergt die Dauer- und Wechselausstellungen.

Das moderne, vorwiegend in Glas und Aluminium gehaltene Gebäude bildet einen reizvollen Gegensatz zum warmen Sandstein des Altbaus. Zentrales Element des mehrfach preisgekrönten Baus ist der angeschnittene Glaskegel. Im darunter platzierten Lichthof bietet sich den Besucherinnen und Besuchern ein reizvoller Blick auf alle Geschossebenen. Durch ihre ausgeprägte Transparenz und Offenheit vermittelt damit bereits die Architektur des Museums das Thema „Kommunikation“ auf hervorragende Weise.

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