Mehrere illustrierte Linien und Bänder verlaufen nebeneinander. Oben ist eine grüner Faden mit einem blauen Faden verknotet, darunter eine grau gezeichnete Kette und ein weißes Smartphone. Weiter unten verlaufen ein grüner Telefonhörer und ein rotes Knäuel. Am unteren Bildrand befindet sich eine stilisierte DNA-Doppelhelix.

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Familienbande. How to Family

Wie bleiben Familien in einer vernetzten Welt über Generationen hinweg verbunden und wie prägen sie sich gegenseitig? Die Ausstellung „Familienbande. How to Family“ liefert Antworten und macht den Wandel mithilfe historischer Objekte, modernen Technologien, persönlichen Erzählungen und zahlreichen Mitmachstationen erlebbar.

Wer gehört zur Familie? Die Antworten darauf sind heute so vielfältig wie Familien selbst. Gesellschaftliche Veränderungen, die moderne Arbeitswelt, Globalisierung, Digitalisierung und persönliche Erfahrungen prägen, wie wir Familie verstehen und wie wir miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung zeigt Familien im Wandel. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie bleiben Familien in einer vernetzten Welt verbunden – und wie prägen sie sich gegenseitig? Unser Bild von Familie entsteht maßgeblich dadurch, wie wir über und innerhalb der Familie kommunizieren. Vor allem Medien spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie verbinden Menschen über Generationen und Entfernungen hinweg, bewahren Erinnerungen und prägen unsere Vorstellungen davon, was Familie ist oder sein kann. Aber sie bergen auch Potenzial für neue Konflikte.

„Familienbande“ will die Besucher:innen ermutigen, ihre eigene Familiengeschichte zu entdecken und zu erzählen. Verschiedene Recherchestationen laden dazu ein, Onlinearchive und Datenbanken zu nutzen, um die eigene Familiengeschichte zu erforschen. Ein Audioguide sowie eine eigens für Kinder entwickelte Audiospur begleiten den Rundgang und bringen die Stimmen verschiedener Generationen ins Gespräch.

Erkunden Sie die Ausstellung:

  1. Inhalte
  2. Audioguide
  3. Neurosensible Angebote
  4. Begleitprogramm
  5. Impressionen aus der Ausstellung
  6. Flyer zur Ausstellung als PDF
  7. Pressematerial

Das gibt es in „Familienbande“ zu entdecken

Die gesamte Ausstellung ist wie eine Wohnung gestaltet und in vier Themenbereiche eingeteilt. Sie führt die Besucher:innen durch unterschiedliche Aspekte des Familienlebens, vom Garderobenbereich über das Ess- und Wohnzimmer in die Küche bis hin zum Garten und in den Keller.

Familie ist kein starres Konzept. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu leben und aktiv zu gestalten. Familienbeziehungen können von Nähe und Vertrautheit, aber auch von Distanz und Veränderung geprägt sein. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Vorstellungen von Familie waren schon immer geprägt von gesellschaftlichen Veränderungen, neuen Lebensrealitäten und individuellen Erfahrungen

Zu Beginn der Ausstellung wollen wir den Blick auf die jeweils eigene Familie richten und die Besuchenden fragen, wie sie sich in ihrem persönlichen Familiennetzwerk verorten.

In einem Familienkaleidoskop zeigen wir die vielen Facetten von Familie: von der Kernfamilie über Wahlfamilien bis hin zu digitalen Familien. Einige Motive stammen aus einem öffentlichen Aufruf, andere wurden aus Datenbanken oder Sammlungen gezielt ausgewählt. So entsteht ein erweitertes Fotoalbum, das die Vielfalt familiären Zusammenlebens sichtbar macht.

Familie lebt vom gemeinsamen Erinnern. Doch Erinnerungen verändern sich mit der Zeit. Nicht alles wird weitererzählt, manches gerät in Vergessenheit oder bleibt bewusst unausgesprochen. Die Suche nach der eigenen Familiengeschichte kann helfen, Lücken zu schließen und mehr über sich selbst zu erfahren.

Eine solche Suche beginnt meist im Keller oder auf dem Dachboden. Dort schlummern Fotos, Postkarten, Briefe, Spielsachen und verloren geglaubte Dinge. „Familienbande“ stellt eine Auswahl spannender Memorabilia und persönlicher Objekte vor, die der Erinnerung dienen.

Fallbeispiele aus der Sammlung zeigen Recherchewege und geben Tipps für die Suche in verschiedenen Archiven. Besuchende können ihre Recherche an den verschiedenen Recherchestationen starten, um etwa zu suchen, ob ein Vorfahre womöglich eine Rolle im Nationalsozialismus innehatte.

Medien prägen das Familienleben heute stärker denn je und beeinflussen die Kommunikation. Messenger-Dienste und soziale Netzwerke schaffen neue Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu bleiben, Erinnerungen zu teilen und Beziehungen zu pflegen. Gleichzeitig bringen sie neue Herausforderungen mit sich: Fragen nach angemessener Nutzung, Privatsphäre oder Bildschirmzeit müssen in vielen Familien immer wieder neu ausgehandelt werden.

Auch unsere Vorstellungen von Familie werden durch Medien mitgeprägt – ob Familienfotos in sozialen Netzwerken oder Bilder in Werbung, Film und Fernsehen: Die Darstellungen beeinflussen, was in einer bestimmten Zeit als „typische“ Familie gilt.

Anhand ausgewählter Objekte werden in diesem Bereich von „Familienbande“ alltägliche Praktiken aus der Vergangenheit bis heute sichtbar. Mit jedem technologischen Wandel – von der Postkarte über das Telefon hin zum World Wide Web – verändern sich ihre Funktionen.

Wie erzählen wir von Familie? Und welche Rolle spielen Rituale, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse dabei? Familiengeschichten entstehen bei Festen und Begegnungen, im Alltag und in Momenten des Abschieds. Solche Erzählungen schaffen Zugehörigkeit und prägen, wie wir Familie verstehen.

Gleichzeitig sind viele Familien heute über Ländergrenzen hinweg verbunden. Unterschiedliche Stimmen und Perspektiven machen sichtbar, wie Menschen Familie erleben – und laden dazu ein, die eigene Sichtweise einzubringen.

In der Küche der Ausstellung treffen Familien und Generationen aufeinander. Beim gemeinsamen Kochen, Backen und Essen entstehen Geschichten und Erinnerungen, Liebe und Zuneigung, es werden kleine Übertreibungen gepflegt und Mythen weitergegeben. In diesem Bereich von „Familienbande“ kommt buchstäblich alles „auf den Tisch“.

Audioguide

Details folgen

Neurosensible Angebote

Details folgen.

Fotos aus der Ausstellung

Fotos folgen.

Begleitprogramm

Termine in Oktober 2026

  • 21. Oktober 2026

    –
    21. Oktober 2026

    Bunte, stilisierte Monsterfiguren mit großen Augen in verschiedenen Formen und Größen, die locker verteilt sind,

    Kinder Preview „Familienbande“

    Wir öffnen vor der Eröffnung unserer neuen Ausstellung „Familienbande. How to Family“ am Abend die Türen exklusiv für unsere kleinen Gäste.

    Mit Stempelkarte, Suchaufgaben und kleinen Challenges geht es auf Entdeckungstour durch die Ausstellung. Für jede gelöste Aufgabe gibt es einen Familienbande-Stempel. Dazu warten eine Kreativaktion in der Kinderwerkstatt und eine Fotobox – und zum Abschluss noch eine kleine Überraschung im Museumscafé.

    Für Kinder von 5 bis 10 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Eintritt kostenlos. 

    Museum für Kommunikation Frankfurt am Main
    Schaumainkai 53
    Frankfurt am Main, 60596
    Deutschland
  • 22. Oktober 2026

    –
    22. Oktober 2026

    Logos verschiedener Stiftungen und Anbieter neben gezeichneten Icons von Personen

    Um Anmeldung wird gebeten

    Anmelden
  • 27. Oktober 2026

    –
    27. Oktober 2026

    Logos verschiedener Stiftungen und Anbieter neben einer gezeichneten Vernetzungsillustration

    Digitaler Familientalk: Wie informieren sich Kinder & Jugendliche?

    Die medienpädagogische Veranstaltungsreihe „Digitaler Familientalk“ möchte Eltern dabei unterstützen, die Mediennutzung ihrer Kinder zu überblicken, Risiken im Netz frühzeitig zu erkennen und ihren Kindern im Umgang mit den digitalen Medien kompetent zur Seite zu stehen.

    Themen und Inhalte am 27. Oktober

    Laut aktuellen Studien nutzen Jugendliche zunehmend Chatbots und soziale Medien zur Informationsbeschaffung. Der Abend beleuchtet, wie verlässlich Sprachmodelle als Quelle sind und welche Rolle Deepfakes bei der Verbreitung von Desinformation spielen. Eltern erhalten praktische Werkzeuge, um KI-generierte Inhalte gemeinsam mit ihren Kindern zu erkennen und kritisch einzuordnen, sowie Hinweise auf Beratungsangebote bei problematischen Deepfakes im Schul- oder Freundeskreis.

    Impulsgeber

    Nils Astrath arbeitet als Medienpädagoge bei #UseTheNews. Mit Hintergrund im Journalismus begleitet er seit Jahren verschiedene Zielgruppen, von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Eltern und pädagogischen Fachkräften. Seine Themenschwerpunkte liegen im Bereich KI, Social Media und Nachrichtenkompetenz.

    Um Anmeldung wird gebeten

    Anmelden
  • 30. Oktober 2026

    –
    30. Oktober 2026

    Flyer zur Veranstaltung "Wenn Sprache fehlt"

    Wenn Sprache fehlt – wie gelingt Schule trotzdem?

    Museumsführung + Themenabend

    Sprachliche Barrieren gehören für viele Schulen längst zum Alltag – und stellen Lehrkräfte, Schüler*innen und Familien vor neue Herausforderungen. Wir wollen nicht nur über das Problem sprechen, sondern gemeinsam nach Lösungen suchen: Was kann Schule tun, damit Verständigung, Bildung und Teilhabe trotzdem gelingen?

    Vier Speaker:innen führen durch den Abend, außerdem gibt es einen Poetry-Slam der Autorin und Künstlerin Lea Weber.

    Es gibt die Möglichkeit vor Beginn der Veranstaltung von 18:00-18:45 Uhr an einer Führung durch die Ausstellung „Familienbande. How to Family“ teilzunehmen. Die Tickets dafür können unten ausgewählt werden, bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

    Die Veranstaltung wird auf Spendenbasis finanziert und durchgeführt von Psychosozialbildung e.V.– wenn Sie die Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über einen freiwilligen Beitrag.

    Museum für Kommunikation Frankfurt am Main
    Schaumainkai 53
    Frankfurt am Main, 60596
    Deutschland

Highlights (Oktober/November)

27. Oktober 2026 | 19:30 Uhr
Digitaler Familientalk – Wie informieren sich Kinder & Jugendliche?
Die medienpädagogische Veranstaltungsreihe möchte Eltern dabei unterstützen, die Mediennutzung ihrer Kinder zu überblicken Der Abend beleuchtet, wie Kinder KI nutzen und welche Rolle Deepfakes bei der Verbreitung von Desinformation spielen. (Infos)

30. Oktober 2026 | 19:30 Uhr
Themenabend + Poetry Slam: Wenn Sprache fehlt – wie gelingt Schule trotzdem?
An diesem Abend wollen nicht nur über das Problem sprechen, sondern gemeinsam nach Lösungen suchen: Was kann Schule tun, damit Verständigung, Bildung und Teilhabe trotzdem gelingen? (Infos)

1. November 2026 | 11:00 Uhr
Familien-Generationenbrunch
Wir laden Jung und Alt in unser Museumscafé ein, gemeinsam zu genießen, Erinnerungen zu teilen und neue Familientraditionen entstehen zu lassen: Mit vertrauten Klassikern aus Omas Küche, ergänzt durch moderne Lieblingsgerichte der jüngeren Generationen. (Infos)

20.+22. November 2026 | 14:30 / 15:00 Uhr
Kinderkino in Kooperation mit dem DFF | „Zirkuskind“
Ein mit liebevoll animierten Sequenzen ausgeschmückter Dokumentarfilm (nicht nur) für Kinder, bei dem man gar nicht anders kann, als die Familie Frank ins Herz zu schließen. (Infos)

29. November 2026 | 11:00 Uhr
Familienvielfalt-Brunch
Familie schmeckt überall: Freuen Sie sich auf ein Buffet mit Familienrezepten aus verschiedenen Kulturen. (Infos)

Kooperationspartner und Förderung

Die Ausstellung und ihre Teilprojekte werden gefördert von der Stiftung Flughafen Frankfurt für die Region, der Stiftung der Frankfurter Sparkasse, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, der Cronstett-Hynspergische evangelische Stiftung zu Frankfurt am Main, das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) Frankfurt am Main sowie das Kulturamt der Stadt Frankfurt.

Medienpartner der Ausstellung sind arte, dpa picture alliance und Haus Eins.

Logo der Stiftung Flughafen Frankfurt mit hessischem Löwen-Logo
Logo der Stiftung der Franfurter Sparkasse 1822
Logo der Stiftung Polytechnsiche Gesellschaft Frankfurt
Logo Stadt Frankfurt mit roten Adlerwappen
Logo der Cronstett- und Hynspergische ev Stiftung
Logo Kulturamt Frankfurt
Logo Haus Eins

Titel-Illustration: Amelie Persson | Monster-Illustration: von Zubinski



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