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Aphrodisisches Telefon, 1936, Salvador Dali

Aktuell: SLOWDOWN ab 10. September 2017

Aphrodisisches Telefon, 1936, Salvador Dali

A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Die Kunstsammlung der Museumsstiftung umfasst Kunstwerke vom 17. bis zum 21. Jahrhundert: Skulpturen, Objekte und Multiples bis zur Gegenwart, Fotokunst und Medienkunst. Darunter befinden sich herausragende Werke von Künstlern wie Carl Spitzweg, Max Ernst, Franz Radziwill, Salvador Dalí und Joseph Beuys.

Dauerhafte Ausstellung in den Kunsträumen

Eine kleine Auswahl der Kunstsammlung zeigt das Museum für Kommunikation im Bereich der Kunsträume. Derzeit sind es das weithin bekannte ‚Aphrodisische Telefon’ von Salvador Dalí, oft als Hummertelefon bezeichnet, eine Arbeit von Joseph Beuys, ein Werk von Christo, eine Skulptur von Markus Lüpertz, die vor kurzem als Schenkung der Deutschen Post AG in die Sammlung gelangte sowie eine Arbeit der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz.

Fester Bestandteil der Kunstpräsentation im Frankfurter Haus ist zudem die Arbeit ‚Tribut’ von Jean-Luc Cornec. Entstanden zu einer Zeit, als Kabel und verhedderte Schnüre genauso zum telefonischen Alltag gehörten wie Wählscheibe, Sprech- und Hörmuschel, ist die krause Wolle der Schafe für jüngere Betrachter ganz einfach nur Kunst.

Geradezu als Signet des Frankfurter Hauses gehört die Medienplastik ‚Pre-Bell-Man’ zum Museum. Allerdings – Pferd und Reiter sind noch für einige Zeit außer Haus. Das empfindliche Werk wird derzeit aufwendig restauriert. Es soll in Kürze wieder vor dem Museum die Besucher begrüßen.

Geschichte der Kunstsammlung

Die Kunstsammlung der Museumsstiftung wurde vor fast 150 Jahren begründet; sie umfasste lange Zeit vor allem Werke mit einem unmittelbaren motivischen Bezug zum Postbetrieb und dessen Geschichte: Gemälde mit Darstellungen von Postkutschen, Poststationen oder Briefzustellung. In den 1980er-Jahren wurde die Sammlung durch gezielte Ankäufe hochkarätiger Werke bereichert. Spätestens im Kontext des Museumsneubaus 1990 erfolgte die Abkehr von der dokumentierenden Sammeltätigkeit, und die Präsentation von Werken zur Kommunikation gewann an Bedeutung. Mit Gründung der Museumsstiftung 1995 wurde die Neuausrichtung der Museen zum breiteren Themenspektrum. Kommunikation wurde jetzt sowohl für alle Sammlungen wie Ausstellungen bestimmend.


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Wechselnde Ausstellungen mit aktueller Kunst

Die neue Dauerausstellung des Museums für Kommunikation thematisiert vier Phänomene, die wesentlich den Umgang der Menschen mit den Medien bestimmen: Beschleunigung, Teilhabe, Vernetzung und Kontrolle.

Parallel zur Dauerausstellung zeigt das Museum in den kommenden Jahren künstlerische Positionen, in denen sich diese Aspekte wiederfinden.


10. September 2017 bis 15. April 2018 ·

SLOWDOWN

Natascha Borowsky, Susanne Neumann und Veronika Olma bringen in ihren Bildern auf ganz unterschiedliche Weise Momente der Beschleunigung und Entschleunigung zum Ausdruck.

29. April 2018 bis 11. November 2018 ·

NETWORKS

Vier Künstler beleuchten das Thema Vernetzung: Lukas Sünder installiert zusammen mit Sitha Reis einen Raum als realen und virtuellen Tummelplatz für Offenbacher und Frankfurter, Barbara Remus präsentiert filigrane Netze aus den Rändern von Briefmarkenbögen und Sabine Ostermann zeigt auf großformatigen Linolschnitten menschliche Figuren, die in Smartphones vertieft sind.

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