C O N T E N T - S I N G L E . P H P

12. April bis 22. Juli 2018

A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Eine Ausstellung mit Lernlabor

Sie wehren sich gegen prügelnde Lehrer und verbrennen Klassenbücher. Sie fordern Abschaffung der Noten, Sex statt Religion, Marx statt Rechtschreibung. Sie besetzen Schulämter und Straßenbahnen und marschieren Seite an Seite mit Anführern wie Rudi Dutschke gegen Notstandsgesetze und Vietnamkrieg. Neben der rebellierenden Studentenschaft proben vor 50 Jahren auch die Schülerinnen und Schüler den Aufstand. An etlichen Schulen werden die Klassenzimmer zu Kampfzonen. Manche sprechen gar von einem „Kinderkreuzzug“. Frankfurt wird zu einem Zentrum der Schüler- und Studentenrevolte. Die Ausstellung geht den Absichten und Beweggründen dieser Proteste nach beleuchtet Facetten und Folgen sowie den historischen Hintergrund des jugendlichen Aufbegehrens.

Die Präsentation im Museum für Kommunikation verbindet eine klassische Ausstellung mit einem Lernlabor. Hier können sich Schülerinnen und Schüler, aber auch erwachsene Besucherinnen und Besucher nach eigenem Interesse mit den Themen beschäftigen oder sich mit anderen darüber austauschen. Anhand zahlreicher Objekte wie Tagebücher, Flugblätter, Fotografien, Schülerzeitungen oder Schulheften blickt die Ausstellung in die Klassenzimmer von damals. Zeitzeugenberichte ergänzen diese Perspektive.

Kooperationspartner:

Das Projekt ist eine Initiative des Schulmuseums Nürnberg und der Zentralkustodie der Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung. Die Ausstellung und insbesondere das Lernlabor wurden zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Schülerinnen und Schülern sowie mit Studierenden entwickelt. Die Ausstellung wird gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main – Dezernat für Kultur und Wissenschaft


A C F : dechents flexible Inhalte ANFANG

Memories 1968: Wir suchen Ihre Geschichte!


Ihre Geschichten werden Teil der Ausstellung!

Haben Sie Ende der 1960er-Jahre eine Schule in Frankfurt besucht? Wie haben Sie die Stimmung in der Stadt und an Ihrer Schule erlebt? Haben Sie sich vielleicht sogar selbst aktiv an den Protesten beteiligt, den Unterricht verweigert, an Demonstrationen teilgenommen oder Flugblätter verteilt? Ihre persönlichen Schüler-Geschichten und Erinnerungs-Objekte (Fotos, Flugblätter, Plakate, etc.) nehmen wir in die Ausstellung auf!

Schicken Sie uns ein Foto mit einem kurzen Erläuterungstext (300 Zeichen) per E-Mail an a.spieker@mspt.de oder per Post an Museum für Kommunikation, Museumspädagogik, Nina Voborsky, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main

 

Begleitprogramm


Mittwoch, 11. April, 19 Uhr ·

Eröffnung

Zur Eröffnung der Ausstellung mit Podiumsdiskussion laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Sonntags 15 Uhr ·

Öffentliche Führungen

Keine Anmeldung erforderlich
Kosten: 2 Euro zzgl. Museumseintritt

 

Angebote für Gruppen und Schulklassen

Bitte beachten Sie, dass ein Besuch der Ausstellung für Schulklassen und Gruppen an Vormittagen bis 13 Uhr nur nach Anmeldung möglich ist.


90 Minuten · Ab Klasse 8 · 50 Euro zzgl. Eintritt ·

Moderiertes Lernlabor

Wie genau waren Frankfurter und Nürnberger Schüler politisch aktiv und welche Themen bestimmten ihren Schulalltag? Unter Anleitung eines pädagogischen Mitarbeiters erarbeiten sich Schüler im Lernlabor die Themen und Inhalte der 68er-Generation. Zusätzlich zur Vermittlung von politischen und gesellschaftlichen Fakten steht die Alltagswirklichkeit der Jugendlichen von heute im Fokus.
Anmeldung und Info unter Telefon 069-60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Dienstag, 12. Juni 2018, 10 – 11.30 Uhr · Nur Museumseintritt ·

Deutschstunde 1968 oder Revolution in der Schulbank

Lesung und Schülergespräch mit dem Autor des Buches „Deutschstunde 1968“. Ein Abiturient sieht rot und boykottiert den Deutschunterricht durch anhaltendes Schweigen. Die Reaktionen darauf dokumentiert er lückenlos und liefert damit einen ganz besonderen Einblick in die Klassenzimmer Ende der 1960er-Jahre zwischen Bildungsreform, Studentenrevolte und Erwachsenwerden. Bernd Feuchtner, der heute als freier Publizist in Berlin lebt, liest und erzählt über dieses besondere Experiment.

Anmeldung für Schulklassen unter Telefon 069-60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

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