C O N T E N T - S I N G L E . P H P

12. März bis 15. März 2020

A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Anlässlich der Luminale – Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung zeigt das Museum für Kommunikation die Installation „Dead Pixel“. „Dead Pixel“ ist aus einem Sperrmüllfund von defekten Handydisplays entstanden.

Die Installation besteht aus einem Stahlrahmen, an dem in leicht gewölbter Anordnung acht Paneele aus Acrylglas hängen. Diese Paneele sind jeweils mit 24 iPhone-Displays beklebt. Die Hintergrundbeleuchtungen der Displays werden einzeln mittels einer selbst entwickelten Elektronik angesteuert und formen gemeinsam die Pixel eines großen Screens. Dieser zeigt zyklisch eine zwei Minuten andauernde Lichtanimation. Die einzelnen Displays sind entsprechend der Struktur ihrer Risse angeordnet, so dass eine übergreifende Gesamtstruktur entsteht.

„Dead Pixel“ ist ein Supercluster aus Elektroschrott, das uns an den zeitgenössischen Technologiewandel erinnert und an die Folgen, die unsere Technologienutzung für Umwelt und Gesellschaft hat.

Zum Künstler

Friedrich Boell beschäftigt sich nicht erst seit seinem Studium der Medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln mit Technologien wie Reverse Engineering, 3D-Druck, 3D-Modellage und arbeitet im Gebiet der Robotik. Als gelernter IT-Systemelektroniker interessiert er sich für menschenverursachten Elektroschrott und für die Umdeutung von technologischen Alltagsobjekten.

Zugänglichkeit Werk

Das Werk ist ab Anbruch der Dunkelheit von außen zu sehen. Zu den Museumsöffnungszeiten kann die Installation aus der Nähe betrachtet werden.

Am Freitag, 13. März um 18.30 Uhr findet ein Artist Talk mit Friedrich Boell im Museum statt.


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