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Samstag, 25. Mai 2019 14.30 Uhr

Als der Notruf der Titanic per Funk zu hören war, trauten viele Funker ihren Ohren nicht: Das größte Schiff der Welt auf seiner Jungfernfahrt in Seenot. Dann wurde die neue Technologie zum Lebensretter für 712 Menschen, die nach dem Untergang der Titanic in offenen Rettungsbooten auf dem Wasser trieben.
Am Beispiel der Titanic erzählt Susanne Störmer, welche Rolle der Funk damals spielte und welche Bedeutung die Post hatte. So viel sei hier schon verraten: „Postschiff“ durfte sich nicht jedes Schiff nennen; die Titanic gehörte zu diesem illustren Kreis. Zwei Postler der britischen Royal Mail und drei der US Mail waren an Bord. Was aus ihnen wurde und was die beiden Funker der Titanic nach der Kollision erlebten, sind weitere Themen des Vortrags.

Die Referentin
Susanne Störmer, MBA, interessiert sich seit 1977 für die Titanic und forscht seit 1992 selbst. 1997 war sie Mitbegründerin des Deutschen Titanic-Vereins. Sie schreibt regelmäßig Beiträge für Vereinszeitschriften und hält Vorträge auf Vereinsveranstaltungen. 1997 publizierte der Henschel Verlag ihr Buch „Titanic – Mythos und Wirklichkeit“. 1998 während des damaligen Titanic-Hypes nach dem Film und 2012 war sie gefragte Ansprechpartnerin zum Thema bei Rundfunk und Fernsehen.