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Donnerstag, 28. März 2019 18.30 Uhr

Hokuspokus – Zauberei – unmöglich? – Kaiserwahl durch Telegrafie am 28. März 1849

Stellen Sie sich vor, der smarte Abgeordnete und Protokollführer Friedrich Siegmund Jucho trifft auf den weltgewandten Philosophen Arthur Schopenhauer und berichtet ihm bei einem Glas Rotwein von den Ereignissen in der Nationalversammlung.
Am 28. März 1849 hatten die Abgeordneten die Frankfurter Reichsverfassung verabschiedet und dem preußischen König die Kaiserkrone angeboten. Die Mitteilung wurde innerhalb von einer Stunde von Frankfurt nach Berlin gesandt, in einer bis dahin unerreichten Geschwindigkeit.
Die einen waren begeistert vom technischen Fortschritt, den die Telegrafie darstellte, die anderen hielten sie für Teufelswerk. Auf jeden Fall wurde damit deutsche Geschichte geschrieben.
Ortrud Toker, Kunsthistorikerin und seit vielen Jahren freiberufliche Mitarbeiterin im Museum für Kommunikation Frankfurt liest zum 170. Jahrestag der Paulskirchenverfassung aus ihrem neuen Buch „Die Entdeckung der Geschwindigkeit. Sprechende Drähte und eine Kutsche ohne Pferde“.

Lesung mit Ortrud Toker (Autorin „Die Erfindung der Geschwindigkeit“) mit einer Einführung von Claus-Jürgen Göpfert (Frankfurtkenner, langjähriger Journalist und Redakteur der Frankfurter Rundschau)

Kosten: Eintritt frei