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Liebe Besucher*innen,

ein Besuch des Museums ist wieder ohne Voranmeldung möglich, Sie benötigen jedoch einen Negativnachweis (geimpft, genesen, getestet).

Nach dem staatlichen Hygienekonzept und mit begrenzten Personenzahlen in den Ausstellungen tragen wir zu einem entspannten Museumsbesuch bei.

Wir, und ganz besonders auch die Telefonschafe, freuen uns auf Sie!

Ihr Museumsteam

Unseren aktuellen Hygieneleitfaden finden Sie hier.

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Back to Future
Fr 16. Juli 2021 | 18.30 - 22.00 Uhr

Konzertreihe #Sonic Excursions: Back to Future & Internationale Ensemble Modern Akademie

Die neue Veranstaltungsreihe Sonic Excursions verbindet, unter Wahrung der derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln, eine kurze Führung durch die Ausstellung "Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität" sowie ein anschließendes Konzert. Diese Korrelation von Kunsterfahrung und Soundperformance öffnet neue Denk- und Reflexionsräume, in denen Themenaspekte der Ausstellung multimedial verhandelt werden und als akustisches Erlebnis widerhallen.

  • 18:30 - 20:00 Führung durch die Back To Future Ausstellung + Live Performance (SLOT 1)
  • 19:30 - 21:00 Führung durch die Back To Future Ausstellung + Live Performance (SLOT 2)
  • 20:30 - 22:00 Führung durch die Back To Future Ausstellung + Live Performance (SLOT 3)

Bitte buchen Sie bei der Anmeldung verbindlich einen, der unten aufgeführten Slots, die Sie auf unserer Buchungsseite finden:.

Internationale Ensemble Modern Akademie – IEMA-Ensemble 2020/21

Die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) ist die Ausbildungsstätte des Ensemble Modern und wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, neben der Vermittlung des zeitgenössischen Repertoires neue Wege des heutigen künstlerischen Schaffens aufzuzeigen. Den Schwerpunkt bildet der Masterstudiengang, der seit 2006 in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) durchgeführt wird. Jeder Jahrgang bildet dabei ein eigenes IEMA-Ensemble. Durch u.a. die Förderung der Kunststiftung NRW, der GVL sowie weiterer Projektmittel können Studierende unterschiedlicher Disziplinen an diesem Programm teilnehmen: Junge Instrumentalist:innen, Dirigent:innen, Klangregisseur:innen und Komponist:innen arbeiten ein Jahr lang mit den Musiker:innen des Ensemble Moderne und renomierten Komponisten und Dirigenten-Persönlichkeiten am Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. In ca. 20 Konzerten im In- und Ausland werden die Ergebnisse der Arbeit als IEMA-Ensemble präsentiert.

Michael Beil: swap

„swap“ ist eine szenische Komposition für drei Holzbläser mit je drei Instrumenten. Das Wechseln von Instrumenten während einer Aufführung ist in Konzerten mit zeitgenössischer Musik üblich geworden. Doch die mit dem Instrumentenwechsel verbundenen Aktionen und Bewegungen sind meist nicht Teil der Komposition, sondern unerwünschte Nebeneffekte, die es zu kaschieren gilt. In „swap“ sollen sie als Teil des virtuosen Könnens eines Spielers zeitgenössischer Musik offenbart und gefeiert werden. Sie werden optimiert, choreographiert und die Dauer wird auf ein Minimum reduziert. Ständiges Wechseln wird zur Selbstverständlichkeit und die 9 Instrumente verschmelzen zu einem Instrument mit einem Monstertonumfang und immer in Bewegung.

(Aus https://www.michael-beil.com/#/swap-1/ )

Luigi Nono: A Pierre. Dell’azzurro silenzio, inquietum

Pierre Boulez gewidmet (zu seinem 60. Geburtstag am 26. März 1985 feierte).

"Mehr ständig wechselnde Refrains": darum geht es. In der Partie der beiden Solisten, mit einer Dynamik fast immer zwischen p und ppppp, mit seltenen Einbrüchen bis zum 'mezzo forte', ist eine kontinuierliche Vielfalt von Emissionsmodi erforderlich, vom Klang in gewöhnlicher Emission bis zu dem, in dem Luftgeräusche vorherrschen, mit der variablen Anwesenheit oder Abwesenheit von bestimmten Tonhöhen, von den sovracuti 'eolien' Klängen, zu den Klängen mit Pfeifen, zum Cluster, zu den harmonischen Bichorden, wo manchmal der Grundton des Bichords als ein intermittierender, diskontinuierlicher 'Schattenklang' erscheinen sollte. Die Elektronik, entscheidend für die Artikulation im Raum, hilft, die Klänge der Instrumente wahrnehmbar zu machen, von unkörperlicher Leichtigkeit, sie transformiert sie und ergreift durch das 'Delay' Besitz von ihnen, indem sie dafür sorgt, dass mit einem kurzen 'Delay' der aufgenommene Klang Teil des Gesamtklangs wird. Durch die Verzögerung ist der Klang des Instruments auch dann zu hören, wenn der Solist schweigt, und diese Kontinuität ist auch ein Aspekt der Verschmelzung von Instrumenten und Elektronik, die in dem Stück entscheidend ist.

(Aus dem Programm von Paolo Petazzi, Luigi Nono e il suono elettronico. 10. Milano Musica Festival, Teatro Studio, 9. Oktober 2000).

Aufgrund von Hygiene- und Abstandsregeln sind die Plätze begrenzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Anmeldung möglich.

Kosten: 15 Euro
Ort: Museum
"Back to Future"




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