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SUMMARY:Gesprächsrunde „Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis
 “
LOCATION:Museum für Kommunikation Frankfurt am Main Schaumainkai 53   Fran
 kfurt am Main  60596
ORGANIZER;CN=Hayrunnisa Yildiz:MAILTO:h.yildiz@mspt.de
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=TEXT/HTML:<h1>Gesprächsrunde: Der Nationalsozialismus i
 m Familiengedächtnis</h1>\n<h2>Mi 10.6.\, 19:00 Uhr</h2>\n<p>Der National
 sozialismus spielt in vielen deutschen Familiengeschichten bis heute eine 
 Rolle. Besonders in den letzten Jahrzehnten haben sich Kinder und Enkel de
 r Kriegs- und NS-Generation intensiver mit ihrer Herkunft beschäftigt. Da
 bei stoßen sie oft auf bislang verschwiegene Aspekte der Vergangenheit. I
 n der Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg.“ Vom Umgang m
 it dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945 zeigt das Kapitel „U
 nbekanntes Erbe“ beispielhaft\, wie in Familien an die NS-Zeit erinnern\
 , wie sie nach Spuren suchen und welche Geschichten dabei in Opfer- wie T
 äterfamilien sichtbar werden. Die Gesprächsrunde fragt danach\, was inne
 rhalb der Familien erzählt oder verschwiegen wurde. Sie thematisiert auß
 erdem\, wie Nachkommen verborgene Geschichten aufgedeckt haben und wie sie
  heute mit diesen Erkenntnissen leben. Mit Monique Behr\, Jutta Ströter-B
 ender und Veronika Moos. Moderiert von Kathrin Schön.</p>\n<p><b>Monique 
 Behr</b>\, Leiterin Kunsthaus Wiesbaden und Referat Bildende Kunst am Kult
 uramt Wiesbaden. Mit Studierenden und einem Wissenschaftler der Goethe Uni
 versität Frankfurt kuratierte sie die Ausstellung „Emil Behr. Briefzeug
 enschaft vor - aus - nach Auschwitz“\, die 2012 im Museum Judengasse des
  Jüdischen Museum gezeigt wurde und brachte eine Publikation heraus. Grun
 dlage waren Briefe ihres Großvaters\, die sie wenige Jahre zuvor in einer
  Kiste gefunden hatte und die ihr halfen\, das Schicksal ihrer Familie im 
 \"Dritten Reich\" nachzuvollziehen.</p>\n<p><b>Jutta Ströter-Bender</b>\,
  emeritierte Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Universität 
 Paderborn und Mitgründerin des International Research and Archives Networ
 k for Historical Children's and Youth Drawings (IRAND). Erst vor wenigen J
 ahren erfuhr sie gemeinsam mit ihrem Mann\, dass ihre Schwiegermutter in d
 er NS-Zeit als „Halbjüdin“ galt. Ihr Schwiegervater\, der am national
 sozialistischen Raketenprogramm beteiligt war\, konnte sie 1940 mithilfe g
 efälschter Papiere heiraten.</p>\n<p><b>Veronika Moos</b>\, Leiterin des 
 Malsaals am Staatstheater Wiesbaden. Aufgrund von Stolpersteinen\, die sie
  2019 vor dem Haus ihrer Großeltern in Wiesbaden entdeckte\, begann ihre 
 intensive Recherche über diese jüdischen Nachbarn\, die den Holocaust ni
 cht überlebten und über ihre eigene Familie. 2022 brachte sie das Buch 
 „Nachbarn. Bahnhofstrasse 44/46“ heraus\, in dem sie Briefe aus den Ja
 hren 1939 - 1948 von beiden Familien gegenüberstellte.</p>\n<p><b>Moderat
 ion: Kathrin Schön </b>ist Kuratorin\, Moderatorin und Kulturmanagerin in
  Frankfurt. Nach Stationen am Goethe Institut Jerusalem und dem Jüdischen
  Museum Frankfurt\, wo sie unter anderem die Leitung der Vermittlung und d
 as App-Projekt \"Unsichtbare Orte\" verantwortete\, leitet sie seit 2021 d
 ie Programmabteilung der Stiftung Forum Recht.</p>\n<p>Die Ausstellung <a href="https://www.mfk-frankfurt.de/nazis-nach-1945-ausstellung/1945">\"D
 ie Nazis waren ja nicht einfach weg\"</a> kann vor der Veranstaltung besuc
 ht werden. Die Teilnahme an der Gesprächsrunde ist kostenlos\, beim Besuc
 h der Ausstellung wird ein Museumseintritt fällig. </p>\n
CATEGORIES:Programm NS,  Aktuelle Veranstaltungen
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 tionalsozialismus-im-familiengedaechtnis/
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