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performe europe kunstprojekt museum fuer kommunikation frankfurt

20. Februar bis 4. März 2018

performe europe kunstprojekt museum fuer kommunikation frankfurt
A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Work-in-Progress-Kunstprojekt von Patricia Ines Hoeppe in der Reihe LEBEN & LERNEN X.0

Wie erleben wir Europa und wie nehmen wir selbst daran teil?

Perform Europe! ist der Aufruf zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und zur performativen Erschließung Europas. Besucher und Besucherinnen erstellen mit der Künstlerin Patricia Ines Hoeppe und Studierenden der Frankfurt University of Applied Science eine emotionale Landkarte Europas. Sie sind eingeladen, Gemeinsamkeiten, Schnittmengen sowie Ängste und Konflikte künstlerisch darzustellen. Wo verlaufen in unserer Gesellschaft Bruchlinien? Wo gibt es Grenzen oder Brücken zwischen den Kulturen? Orte, Erinnerungen und Visionen lassen Stück für Stück eine einmalige Collage und ein lebendiges Porträt Europas entstehen.

Das partizipative Work-in-Progress-Kunstprojekt ist vom 20. Februar bis zum 4. März 2018 im Museum für Kommunikation zu Gast in der Reihe Leben & Lernen X.0 im Themenjahr Zukunft der Demokratie. Die Veranstaltung ist Auftakt eines zweijährigen Forschungsprojektes, das neue emotionale und künstlerische Zugänge zur Bürgerbeteiligung ermöglichen will. Es wird in weiteren europäischen Ländern fortgesetzt und vernetzt sich länderübergreifend digital durch Statements aus Interviews und Videoaufzeichnungen, die begleitend zum künstlerisch-performativen Prozess an den unterschiedlichen Standorten entstehen.

EUROPA-MAPPING

Das Projekt Perform Europe! der Künstlerin Patricia Ines Hoeppe basiert auf der Grundthese, dass Performative Kunst, kulturbildende und demokratische Kräfte besitzt, wenn sie dem Prinzip der Teilhabe folgt. Gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern findet innerhalb von zwei Wochen auf einer 5 x 5 Meter großen Bodenkarte und einem Rundfries eine performative Vermessung Europas statt. Die grafischen und collagierten Einzeichnungen lassen ein Grundmuster Europäischer Themen entstehen, bilden persönliche Standpunkte ab und eröffnen das Gespräch. Interessierte, die sich an dem Kunstprojekt beteiligen möchten, benötigen keine Vorerfahrungen.

PATRICIA INES HOEPPE ist Bildende und Performance Künstlerin und seit 2012 Professorin für Intermedia und Performative Künste im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit und im Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern an der Frankfurt University of Applied Sciences; letzteren konzipierte sie maßgeblich. Nach Studien der Bildenden und Performance Kunst, Psychologie mit Psychomotorik und Kommunikationsdesign führte sie künstlerische Projekte im nationalen und internationalen Kontext durch. Sie stellte u.a. auf der Sydney Biennale 2016, Fotoweek Düsseldorf 2016, Art Cologne, Cabaret Voltaire/Zürich, KiT/Kunsthalle Düsseldorf, Artspace Sydney/Australien aus. In ihren Projekten spürt sie soziale Problemfelder auf, um Lösungsimpulse künstlerisch und in Form partizipatorischer Installationen und Situationen zu initiieren. Ihre aktuelle Forschung beschäftigt sich mit der gesellschafts- und kulturkonstituierenden Wirkung Performativer Künste: In Performed City (2012-2014) entwickelte sie die Methodik der Performativen Stadtaufstellung und -konstitution und führte das Bürger-Happening ein. In The Big Arrival – Schatten der Flucht (2015-2017) stand der künstlerische Umgang mit der Flüchtlingsthematik im Fokus ihrer Arbeit und seit 2013 beschäftigt sie sich im Rahmen des Performance-Parcours Perform Democracy! mit kulturell-demokratischer Bildung in Migrationskulturen. Ihr aktuelles Projekt Perform Europe! widmet sich der (Per-)Formung Europäischer Kultur. Weitere Informationen unter www.patriciahoeppe.com sowie zu den Studiengängen Soziale Arbeit unter www.frankfurt-university.de/basa und Performative Künste in Sozialen Feldern unter www.frankfurt-university.de/performa.

LEBEN & LERNEN X.0

Der digitale Wandel verändert unser Leben schon jetzt rasant. Umso wichtiger ist es, Chancen und Folgen der Digitalisierung zu verstehen und mitzugestalten. Das Museum für Kommunikation Frankfurt sieht sich in diesem Kontext als Diskussionsforum und Vermittler von Medienkompetenzen. Parallel zur Dauerausstellung entsteht daher das Informations- und Vernetzungsforum Leben & Lernen X.0, in dem das Museum den Dialog über Gegenwart und Zukunft der Kommunikation mit seinen Besucherinnen und Besuchern fortsetzt. In den zwei Themenjahren Zukunft der Demokratie (2018) und Zukunft der Arbeit (2019) stellt das Museum Chancen sowie Risiken und Auswirkungen der digitalen Transformation in den Mittelpunkt. Frankfurterinnen und Frankfurter sind eingeladen, gemeinsam mit Experten in Workshops, Bürgerforen und mit künstlerischen Perspektiven über die Auswirkungen des digitalen Wandels zu diskutieren. Weitere Informationen unter www.mfk-frankfurt.de/leben-lernen-x0


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