C O N T E N T - S I N G L E . P H P

6. Juni 2019 bis 19. Januar 2020

A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Expotizer

Informieren Sie sich schon vor Ihrem Besuch über die Ausstellung!

In unserer multimedialen Einführung zur Ausstellungen finden Sie detaillierte Informationen zum Thema „Die Rückkehr des Pre Bell Man“. Das Angebot können Sie bequem von Ihrem Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer abrufen.

Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst aus der Sammlung Kelterborn

Mit ausgewählten Arbeiten aus der reichen Sammlung von Kelterborn,  Exponaten aus der Mediensammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und ergänzenden Leihnahmen von Wulf Herzogenrath vermittelt die Ausstellung die Besonderheiten von Video-Kunst, kontextualisiert Nam June Paiks medienkritische Positionen und führt sie fort bis zur Auseinandersetzung zeitgenössischer Künstler*innen mit Online-Spielen.

Der Pre Bell Man

Zur Eröffnung des Museumsneubaus 1990 schuf der koreanische Künstler Nam June Paik eine multimediale Reiterskulptur. Er verwendete dafür Kommunikationsgeräte aus der Museumssammlung: Radios, Fernseher oder auch Antennen, bearbeitete sie und nannte das Werk Pre Bell Man nach dem Erfinder des Telefons Alexander Graham Bell.

Von 2013 bis zu seiner Nachschöpfung wurde der Pre Bell Man im Sammlungsdepot verwahrt. Ab Juni 2019 wird er die Besucherinnen und Besucher des Museums als Nachschöpfung wieder wie gewohnt auf dem Museumsplatz begrüßen.

Medienkunst aus der Sammlung Kelterborn

Die begleitende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn zeigt die Besonderheiten von Medienkunst und veranschaulicht die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation.

Als die Firma Sony in den 1960er Jahren erschwingliche Videokameras und –rekorder auf den Markt brachte, begann Nam June Paik damit zu experimentieren und künstlerische Verfahren zu entwickeln. Gemeinsam mit dem japanischen Ingenieur Shuya Abe entwickelte Paik einen analogen Videosynthesizer, mit dem Fernseh- und Videobilder technisch verändert werden konnten. Die so erzeugten Bilder wurden Grundlage seiner Videoinstallationen und Videobänder.

Künstler*innen aus der Sammlung von Kelterborn wie Gary Hill, Marcel Odenbach, Mariana Vassileva und Nezaket Ekici nutzen Film, Video und am Computer erzeugte und bearbeitete Bilder um künstlerische Positionen zu formulieren.

Der Umgang mit der Technik ist dabei oft ungewöhnlich, Sehgewohnheiten werden durchbrochen und Irritationen einkalkuliert. Die Medienkünstler*innen der Ausstellung schaffen und erforschen in gleichem Maße neue Präsentationsformen und Räume. Die Ausstellung gibt einen Überblick von den 60er Jahren bis zur Gegenwart.

Mit: Ismaël Joffroy Chandoutis – Natalie Djurberg – Die Tödliche Doris – Teboho Edkins – Nezaket Ekici – Murray Gaylard – Gary Hill – Friedrich Kunath – Bjørn Melhus – Marcel Odenbach – Nam June Paik – Laurina Paperina – Anke Röhrscheid – Mariana Vassileva – Hu Weiyi – Tobias Zielony

 


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Begleitprogramm


8. Aug 2019, 16 Uhr · 3 Euro pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt ·

Dialogführung: Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst

Dialogführung mit Mario von Kelterborn

Anmeldung: (069) 60 60 321 oder 60 60 499 oder buchungen-mkf@mspt.de

150 Min · Ab 5. Klasse · 6 Euro pro Schüler zzgl. Museumseintritt ·

Medienkreativlab

Wie geht eigentlich programmieren und kann man eine VR-Brille selbst basteln? Das Medienkreativlab bietet Schüler*innen die Möglichkeit verschiedene Techniken und Anwendungen auszuprobieren: vom kleinen Videospiel zum Roboter, vom Fotocomic zur digitalen Schnitzeljagd im Museum ist Zeit und Raum für digitales Experimentieren.

Mindestteilnehmerzahl 10 (max. 15 Teilnehmer). Auch bei weniger als zehn Teilnehmern betragen die Kosten 60 Euro!

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