C O N T E N T - S I N G L E . P H P
Debattendienstag im Museum für Kommunikation Frankfurt, Sketchnote einer Teilnehmerin. Foto: Stefanie Koesling
Schließen
Debattendienstag im Museum für Kommunikation Frankfurt, Sketchnote einer Teilnehmerin. Foto: Stefanie Koesling
A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Ausstellungen und Aktivitäten 2019

PDF

Rückblick 2018 – Ausstellungen & Aktivitäten 2019

Mit seinem Ausstellungsprogramm regt das Museum 2019 seine Besucher und Besucherinnen noch mehr zur Beteiligung an öffentlichen Diskussionen an. Die Ausstellung elektro ± mobil. Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie bietet gleichermaßen Antworten und wirft Fragen auf zu der heiß gehandelten Alternative zu Benzin- und Dieselmotoren. Was viele überraschen wird: die Post unterhielt in ihrem Fuhrpark schon Mitte des 19. Jahrhunderts batteriebetriebene Fahrzeuge. Das Museum für Kommunikation Frankfurt blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Mit 112.625 Besucher/innen verzeichnet es einen Zuwachs von 3,81 %. Dies ist umso erfreulicher, weil aufgrund der Erneuerung der Lichtanlage das Haus vier Wochen komplett schließen musste. Die Wechselausstellung und die Kinderwerkstatt waren sogar noch länger zu. Die LED-Sanierung hat aber auch sehr Gutes, durch den Austausch der Leuchtmittel können mehr als 50% der CO2-Emissionen reduzierten werden. Das Museum leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimawandel. Die mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung Mediengeschichte/n neu erzählt begonnene Ausrichtung erhält in 2019 weiter Profil: Mit neuen Themenführungen, medienpädagogischen Angeboten und der Besetzung der Projektstelle von Leben & Lernen X.0 reagiert das Museum inhaltlich und konzeptionell auf den digitalen Wandel. Bei Leben & Lernen X.0 wird die Reihe der Debatten-Dienstage mit prominenten Rednern aus ganz Deutschland fortgesetzt, ab März startet eine Podcast-Reihe und eine Ausstellung zu Digitalität und Ich (Arbeitstitel) ist in 2019 in der Konzeptionsphase.

Mit seinem Ausstellungsprogramm regt das Museum 2019 seine Besucher und Besucherinnen noch mehr zur Beteiligung an öffentlichen Diskussionen an. Die Ausstellung elektro ± mobil. Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie bietet gleichermaßen Antworten und wirft Fragen auf zu der heiß gehandelten Alternative zu Benzin- und Dieselmotoren. Was viele überraschen wird: die Post unterhielt in ihrem Fuhrpark schon Mitte des 19. Jahrhunderts batteriebetriebene
Fahrzeuge.

Ein bekanntes Kunstwerk des Museums kehrt in 2019 nach 6 Jahren auf den Museumsplatz zurück: Als Nachschöpfung mit einer ganz besonderen Restaurierungsgeschichte wird Nam June Paiks Pre Bell Man im Frühjahr 2019 wieder vor dem Eingang aufgestellt. Eine internationale Tagung rund um die Fragen „Wann ist eine Medienskulptur ein Original?“, „Wie erhält man Medienkunst“ und „Wie und warum sammelt man digitale Kunst?“ sowie eine Begleitausstellung zeigen die Besonderheiten von Medienkunst und veranschaulichen die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation.

Das Thema des diesjährigen DOCMA-Awards ist Remix Culture. Die Gewinnerarbeiten sind im September im Museum zu sehen. In der Ausstellung Gesten. Heute, gestern, übermorgen, ab September im Museum zu sehen, werden Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen und technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen erfahr- und erlebbar. Die Ausstellung Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen der Nemetschek Stiftung fragt zum Jahresende nach dem Zusammenspiel von Transparenz und Schutz, von Macht und Vertrauen sowie von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung.

Die Ausstellungen Like you! Freundschaft digital und analog, A Bigger Brother vom schnellsten Maler der Welt, Jim Avignon, und Weit weg von Brüssel von dem Fotografen Stefan Enders wurden bereits 2018 eröffnet. Jede Ausstellung für sich hat Besucher/innen mit ganz unterschiedlichen Vorlieben angesprochen. Aus den Rückmeldungen wissen wir, dass viele von ihnen zuvor noch nicht im Museum für Kommunikation waren und es mit Freude für sich entdeckt haben. Drin zeigt sich für uns: Das breite Angebot und die neue Dauerausstellung haben zu sehr guter Besucher- und Presseresonanz geführt. Die Sonderausstellungen können noch bis zum Ende ihrer Laufzeiten besucht werden.

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2019 mit Ihnen!

Alle Informationen in der Pressemappe und das zugehörige Bildmaterial finden Sie hier: www.mfk-frankfurt.de/presse

 

Ausstellungen & Aktivitäten 2019

bis 1.9.2019
Like you! Freundschaft digital und analog
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.
7.2.2019: Aktion Zeichen der Freundschaft, 17:00-18:00

bis 26.5.2019
Jim Avignon
Wo er ist, da verwandelt er Räume und Menschen. Jim Avignon malt, musiziert und gestaltet, wenn es sein muss, auch 24 Stunden ohne Pause. Seine Figuren und Szenarien sind bunt und wirken auf den ersten Blick wie leicht konsumierbare Pop-Kost. Etliche seiner Figuren lassen aber tief blicken unter abgehobene Schädeldecken. Dort herrscht Verwirrung, ausgelöst von der Informationsflut, die dank Fernsehen, Internet und sozialen Medien in unsere Gehirne schwappt. Dort wird für jedermann sichtbar, was doch eigentlich privat und intim bleiben sollte. Im Museum für Kommunikation bespielt Jim Avignon aber 18. November 2018 die KunstRäume zum Thema „Kontrolle“. Es ist dort nach SLOWDOWN und NETWORKS die dritte Kunstausstellung, die Bezug nimmt auf ein Phänomen der aktuellen Dauerausstellung.
11.5.2019 Nacht der Museen: Konzert Jim Avignon als neoangin

10.3.2019
Weit weg von Brüssel
Auf der Suche nach Europa und seinen Menschen hat sich der Fotograf Stephan Enders auf eine siebenmonatige Reise begeben, fernab der politischen Zentren. Sein Weg führte ihn 31.000 km entlang der europäischen Außengrenzen, von Schottland über den westlichsten Zipfel Portugals bis zum äußersten Nordosten Skandinaviens. Dabei porträtierte er über 200 Menschen quer durch die Gesellschaft in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bildern: von der Krankenschwester bis zum Fabrikdirektor, vom Arbeitslosen bis zum nach Europa Geflüchteten. Seine Farbaufnahmen betten das Projekt in die aktuelle Situation Europas ein. Herausgekommen ist eine Hommage an die Menschen dieses Europas, eine poetisch-kritische Auseinandersetzung voll Sympathie und Strahlkraft.
26.2.2019 Debatten-Dienstag Stirbt 2019 das Internet? Die Europa-Wahl und das
Urheberrecht
10.3.2019 Aktionstag EUROPA mit pulse of europe

21.3.2019 bis  13.10.2019
elektro ± mobil
Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie
Die globalen Herausforderungen durch Klima- und Umweltprobleme erfordern neue Technologie- und Mobilitätskonzepte. Das Elektrofahrzeug scheint der Hoffnungsträger einer möglichen Verkehrswende zu sein. Neu ist das Fahren mit Strom jedoch nicht: Die ersten Automobile, gebaut ab Mitte des 19. Jahrhunderts, waren batteriebetrieben. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich der Verbrennungsmotor durch, nur als Nischenprodukt existierte das Elektrofahrzeug weiter. So auch im Fuhrpark der Post, denn für das ständige Stop-and-go im städtischen Zustellungsverkehr ist der Elektroantrieb optimal. Aber hat das Elektrofahrzeug auch im Individualverkehr eine Zukunft?
Die Ausstellung zeigt Geschichte und Gegenwart der Elektrofahrzeuge im Postbetrieb und kontrastiert dieses spezielle Einsatzgebiet mit alltäglichen Mobilitätsansprüchen.
Vorstellung für die Medien: 19.3.2019, 11 Uhr
Eröffnung: 20.3.2019, 19 Uhr

13.6.19 – Ende 2019
Nam June Paiks Pre Bell Man – Eine Ikone der Medienkunst kehrt zurück!
Zur Eröffnung des Museumsneubaus schuf der koreanische Künstler Nam June Paik die Multimediaskulptur Pre Bell Man. Von 2013 bis zur aktuellen Nachschöpfung wurde die prominente Reiterfigur – es ist eines der größten skulpturalen Objekte im Oeuvre von Paik – im Sammlungsdepot verwahrt. Ab Juni 2019 wird sie die Besucherinnen und Besucher des Museums wieder wie gewohnt auf dem Museumsplatz begrüßen. Die begleitende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn zeigt die Besonderheiten von Videokunst und veranschaulicht die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation.
Tagung: 14.3.2019, 10-17.30 Uhr
Vorstellung für die Medien: 12.6.2019, 11 Uhr
Eröffnung: 12.6.2019, 19 Uhr

25.9.19 – August 2020
Gesten. Heute, gestern, übermorgen
Mit dem Daumen nach oben geben wir unser Okay, mit unseren Händen imitieren wir Objekte und wie wir mit ihnen umgehen: Gesten begleiten unser Sprechen, verkörpern innere, räumliche und bildliche Vorstellungen und sind ein wichtiger Teil der Alltagskommunikation. Dabei gewinnen Gesten bei der Steuerung technischer Geräte immer mehr an Bedeutung, sei es zur Bedienung von Fernsehern oder der Kommunikation mit fahrerlosen Autos. In der Ausstellung werden Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen und technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen erfahr- und erlebbar.
Vorstellung für die Medien: 24.9.19, 11 Uhr
Eröffnung: 24.9.19, 19 Uhr

24.10.19 – 1.12.19
DOCMA AWARD
„Remix Culture“, oder auch eigene Bilder aus berühmten Bildstilen und Motiven neu zusammensetzen und individuell interpretieren – das ist das Thema des DOCMA Award 2019. Remix kommt als Begriff ursprünglich aus der Musik. In den visuellen Künsten bezeichnet er zweierlei: Zum einen die Neuinterpretation einer vorhandenen Arbeit, zum anderen die Gestaltung eines neuen Werkes durch den Einsatz von erkennbaren Elementen aus anderen Werken. Die meisten Arbeiten sind ohnehin Remixe – aus dem, was uns als Kreative ein Leben lang visuell geprägt hat. Das machen wir uns in der Regel allerdings so nicht bewusst. Die Ausstellung der Gewinnerarbeiten findet im Museum für Kommunikation Frankfurt statt.
Vorstellung für die Medien: 23.10.19, 11 Uhr
Eröffnung: 23.10.19, 19 Uhr 

Ab 12.12.2019
Das Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen
Ob am Arbeitsplatz, beim Arzt oder in der Familie – kaum ein Bereich in unserem Leben kommt ohne Geheimnis aus. Geheimnisse können schön sein, erschreckend, böse oder banal. Es gibt sie, seit Menschen zusammenleben, und ihre Geschichte ist eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden. Im 21. Jahrhundert jedoch scheint sich die Bedeutung von Geheimnissen verändert zu haben: Soziale Netzwerke, neue Kommunikationsformen und Überwachung bedrängen die Räume und Sphären, die das Entstehen und Bewahren von Geheimnissen ermöglichen, während Transparenz zum Leitbegriff nicht nur in Politik und Wirtschaft wird. Die Ausstellung Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen fragt nach dem Zusammenspiel von Transparenz und Schutz, von Macht und Vertrauen sowie von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Vorstellung für die Medien: 10.12.19, 11 Uhr
Eröffnung: 11.12.19, 19 Uhr

 

Projekte

Leben & Lernen X.0
Mit dem Projekt bietet das Museum für Kommunikation Frankfurt ein Forum für Themen rund um den digitalen Wandel und lädt zur aktiven Mitgestaltung ein. Leben & Lernen X.0 umfasst verschiedene Lern- und Veranstaltungsformate wie Podiumsdiskussionen, Workshops, Bürgerforen und künstlerische Aktionen zu den Schwerpunkten Digitale Bildung, Zukunft der Demokratie und Zukunft der Arbeit. 2019 werden die Debatte-Dienstage fortgesetzt, bei denen Bürger*innen die Möglichkeit bekommen, zu einem Zukunftsthema mit geladenen Experten zu diskutieren. 2019 bringt das Format Podcast eine neue Möglichkeit, Themen rund um das Thema Digitalisierung etc. zu erfahren und spannende Einblicke von Mitarbeiter*innen der Museumsstiftung, aber auch externen Fachleuten zu erhalten. 2020 wird das Projekt in einer Ausstellung visualisiert.

Museumpädagogisches Programm
Das museumspädagogische Programm des Museum für Kommunikation setzt sich aus einer Vielzahl diverser Angebote zusammen. Für Kinder und Familien, Jugendliche und Erwachsene sowie Klassen und Gruppen werden zugeschnittene Führungen zu der Dauer- und Sonderausstellungen angeboten. Darüber hinaus finden begleitende Medienworkshops zu digitalen Themen wie Daten und Social Media statt. Auch gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Werkstätten teilzunehmen. Weitere Angebote, die im museumspädagogischen Programm enthalten sind, sind die Kinderwerkstatt und das Ferienprogramm.

 

Weitere Informationen sowie Bilder zu den einzelnen Ausstellungen und Projekten finden Sie unter https://www.mfk-frankfurt.de/jahresprogramm-2019/


A C F : dechents flexible Inhalte ANFANG
A C F : dechents flexible Inhalte ENDE