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Alle für alle? – Solidarität und Corona

Veranstaltungsreihe der Evangelischen Akademie Frankfurt und des Museums für Kommunikation Frankfurt

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Krisenzeiten sind Zeitpunkte der Solidarität. Durch gesellschaftliches Miteinander können selbst manche Auswirkungen einer globalen Pandemie reduziert werden. Doch bedeutet Solidarität während Corona wirklich „alle für alle“? In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe werden verschiedene Aspekte des alltäglichen Lebens durch die Linse der Solidarität betrachtet und zur Diskussion gestellt. Generationenkonflikt, Bildungsgerechtigkeit und demokratischer Diskurs stehen dabei im Fokus. Die Veranstaltungen finden online bei Zoom statt. Die Zugangsdaten werden jeweils kurz vorher online veröffentlicht, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

27. Mai 2020, 18–19 Uhr
Alt gegen Jung? – Wie die Generationen zusammenhalten

Die ganze Gesellschaft übt sich in Solidarität, um insbesondere die gefährdeten Personengruppen vor Infektionen und schlimmen Krankheitsverläufen zu schützen. Das fällt nicht allen leicht, und je länger dieser Zustand andauert, desto schwieriger wird das mit der Solidarität. Schon ziemlich früh im Verlauf der Pandemie stellte sich heraus, dass insbesondere ältere Menschen besonders gefährdet sind, durch das Virus schwer zu erkranken. Ziemlich früh wurden auch insbesondere junge Menschen aus ihrem Alltag katapultiert: Kita zu, Schule zu, Spielplätze zu, viele Berufstätige im Homeoffice, in Kurzarbeit oder gar ganz ohne Job. Ein Akt der Solidarität – wenn auch nicht immer ganz freiwillig, wie dies ja eigentlich ein Charakter solidarischen Handelns ist – wurde folglich zu einer Generationenthematik. Die Jungen bleiben für die Alten daheim, so könnte es verkürzt beschrieben werden. Was bedeutet dies für die Zukunft der Generationenfrage (zum Beispiel auch in anderen Kontexten wie Rente und Klima)? Und ist das, was wir gerade erleben, tatsächlich Solidarität zwischen den Generationen? Immer lauter werden Stimmen, die diese Form problematisch finden. Wie sehen das Expert*innen, und was können wir Positives aus dieser Erfahrung zwischen den Generationen mit in die Zukunft nehmen?

Referierende:

  • Prof. Dr. Heinz Bude, Lehrstuhl für Makrosoziologie Universität Kassel
  • Anna Braam, Stiftung Generationengerechtigkeit

Moderation:

  • Anne Chebu, hr
  • Hanna-Lena Neuser, Evangelische Akademie Frankfurt

4. Juni 2020, 18–19 Uhr
#Homeschooling und Bildungsgerechtigkeit

Wie sieht der schulische Unterricht in Zeiten von Corona aus? Welche Herausforderungen stellen sich, wenn die Schüler*innen nach wochenlangem Homeschooling ins Klassenzimmer zurückkehren? Kann Bildungsgerechtigkeit unter diesen Umständen noch gewährleistet werden? Verschiedene Akteur*innen beleuchten dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Referierende:

  • Lou-Marleen Appuhn, Landesschulsprecherin Hessen
  • Philipp Gerner, Jugendhilfe Hostatoschule Höchst
  • Mathias Koepsell, Schulleiter Adorno-Gymnasium Frankfurt

Moderation:

  • Florian Borns, Digitale Helden
  • Nina Voborsky, Museum für Kommunikation Frankfurt

17. Juni 2020, 18–19 Uhr
Solidarität und demokratischer Diskurs

Zu Beginn der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland wurde oft auf die Solidarität verwiesen: Solidarität mit den Verletzlichen und Gefährdeten in unserer Gesellschaft. Doch wer entscheidet, mit wem wir uns solidarisch zeigen sollen? Und wer hat überhaupt die Möglichkeit, an einer Diskussion hierüber teilzunehmen?

Referierende:

  • Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe
  • Prof. Dr. Andrea Römmele, Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin

Moderation:

  • Hanna-Lena Neuser, Evangelische Akademie Frankfurt
  • Yannik Roscher, mehr als wählen

Pressekontakt:
Regina Hock, Tel. +49 (0)171 9867272
E-Mail: r.hock@mspt.de


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