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100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs:

Kommunikationsmuseen veröffentlichen erstmals Feldpostbriefe in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Auftakt einer umfangreichen Zusammenarbeit zwischen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und dem nationalen Portal für Kultur und Wissen

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Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation (MSPT) besitzt die umfassendste Feldpost-Briefsammlung Deutschlands. Einen Schwerpunkt der Sammlung stellen ca. 20.000 Feldpostbriefe und Karten aus dem Ersten Weltkrieg dar.

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs veröffentlicht die MSPT über 700 Feldpostbriefe aus den Jahren 1914 bis 1918 in der Deutschen Digitalen Bibliothek:

Die MSPT in der Deutschen Digitalen Bibliothek

„Die Feldpost ist ein bedeutendes Sammlungsgebiet der Museumsstiftung“, so Dr. Helmut Gold, Leiter der Stiftung. „Dass die Museen für Kommunikation mit diesem traditionsreichen Sammlungsbereich nun erstmals in der Deutschen Digitalen Bibliothek vertreten sind, ist – neben unseren eigenen digitalen Angeboten und der Zusammenarbeit mit Google Arts & Culture – ein weiterer wichtiger Schritt, unsere Bestände im Netz sichtbar und für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen.“

Dr. Veit Didczuneit, der zuständige Abteilungsleiter in Berlin, ergänzt: „Das Erwerbsbuch des Reichspostmuseums verzeichnet bereits 1877 den ersten Feldpost-Eintrag, nämlich die Schenkung eines Briefes aus den Befreiungskriegen von 1813 bis 1815. Wir sammelten allerdings zunächst nur die philatelistisch zwar bedeutsamen, jedoch leeren Briefhüllen. Seit etwa 20 Jahren interessieren uns an diesen einzigartigen Quellen der Alltagskultur ganz besonders die Kommunikationsinhalte.“

Weitere digitalisierte Briefe unter www.briefsammlung.de

Auf ihrem eigenen Portal www.briefsammlung.de veröffentlicht die Museumsstiftung bereits seit 2010 Teile ihrer umfangreichen Brief-Bestände. Hier können neben der Briefsammlung aus dem Ersten Weltkrieg auch digitalisierte Konvolute aus dem Zweiten Weltkrieg, den Kriegen des 18. und 19. Jahrhunderts und der Zeit der Deutschen Teilung online abgerufen werden. In Ergänzung zu den bereits digitalisierten Beständen aus dem Ersten Weltkrieg ist die Einspeisung der weiteren Briefsammlungen in die DDB ebenfalls geplant.

Feldpost im Ersten Weltkrieg

Die Feldpost hatte eine herausragende Stellung in der Kommunikation im Ersten Weltkrieg. Sie fungierte nicht nur als wichtigste Verbindung zwischen Heimat und Front, sondern stellte die Kaiserlich Deutsche Reichspost auch vor enorme logistische Herausforderungen. So arbeiteten über 30.000 Personen daran, die fast 29 Milliarden Sendungen über 740 Feldpostanstalten zwischen den Fronten und der Heimat zu transportieren. Versendet wurden nicht nur Ansichtskarten und Briefe, sondern auch sogenannte „Liebesgaben“ – Lebensmittel, Bücher oder Hygieneartikel – die Nähe und Verbundenheit zu den Angehörigen in der Heimat herstellen sollten vermittelt.

Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation wurde 1995 im Zuge der bundesdeutschen Postreform gegründet. Die historischen Wurzeln der Stiftung und ihrer Institutionen gehen auf das 19. Jahrhundert und die Gründung des Reichspostmuseums in Berlin zurück. Heute unterhält die Museumsstiftung neben dem Museum für Kommunikation Berlin auch das Museum für Kommunikation Frankfurt und das Museum für Kommunikation Nürnberg sowie die Sammlungen und das Archiv für Philatelie in Bonn. Zweck der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ist die Sammlung, Bewahrung, Erschließung und Vermittlung der gesamten Entwicklung der Nachrichtenübermittlung in den Bereichen Post und Telekommunikation.

Deutsche Digitale Bibliothek

Die DDB ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern und Kommunen. Seit 2012 vernetzt sie die digitalen Bestände von Kultur- und Wissenseinrichtungen in Deutschland und macht in einem zentrales nationales Portal zugänglich. Sie bietet allen Menschen über das Internet freien Zugang zu digitalisierten Museumsobjekten, Büchern, Musikstücken, Denkmälern, Filmen, Urkunden und vielen anderen kulturellen Schätzen. Die Deutsche Digitale Bibliothek fungiert als Netzwerk, sie verlinkt und präsentiert die digitalen Angebote ihrer Partner und leistet einen Beitrag zur Demokratisierung von Wissen und Ressourcen.

Pressefotos: Alle Abbildungen sind unter www.mfk-frankfurt.de/pressemappen verfügbar.

Pressekontakt: Melanie Lauer, Telefon (030) 202 94 214, E-Mail m.lauer@mspt.de, www.museumsstiftung.de


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