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BERÜHRT – VERFÜHRT.
Werbekampagnen, die Geschichte machten

2. Oktober 2015 bis 28. August 2016

In einer kaleidoskopartigen Retrospektive präsentiert das Museum für Kommunikation die populärsten und erfolgreichsten Werbekampagnen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Schauplatz ist die Bundesrepublik Deutschland mit Einblicken in die Werbung der DDR. Über 50 Kampagnen machen das Zeitgefühl der jeweiligen Epoche spürbar und verdeutlichen die Wirkkräfte von Gesellschaft, Politik und Kultur auf die Werbung – und umgekehrt.

Denn Werbung ist Spiegel wie Gestaltungsfaktor, Abbild wie Vorbild einer Zeit. Politische Parodien von populären Kampagnen zeugen davon, welche kommunikative Bedeutung das einst für kommerzielle Zwecke entwickelte Original haben kann. Gleichzeitig führt die Ausstellung hinter die Kulissen und offenbart die Konzepte und Strategien der Macher.

Im Rahmen der Ausstellung gibt eine Veranstaltungsreihe einen Einblick in Arbeitsfelder und Berufe in der Werbe- und Kommunikationsbranche: 

 Wege in die Werbung – Frankfurter Agenturen ermöglichen Blick hinter die Kulissen!

 

Hier ein kleiner filmischer Vorgeschmack auf den Ausstellungsbesuch:

 

Impressionen aus der Ausstellung:

Werbliche Begrüßung vor dem Museum für Kommunikation. © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt Peter Stuyvesant drückt das neue Lebensgefühl der 1960er-Jahre aus: Es zeigt die Sehnsucht nach Ferne und der neu gewonnenen Freiheit in der Nachkriegszeit. © Reemtsma, um 1960 Einblick in den Epochenrundgang der Ausstellung © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt „ ... alles ist in Afri-Cola“ wird in den 1960er-Jahren zur Kult-Kampagne. Hinter vereisten Glasscheiben agieren psychedelische Figuren im Afri-Cola-Rausch. © Charles Wilp, 1968 Mit der Einführung des Privatfernsehens in den 1980er Jahren vervielfältigt sich die Werbefilm. © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt

 Die Werbefigur „Waschfrau Johanna“ ist die einzige, die nach dem Zweiten Weltkrieg zeitgleich in Ost und West eingesetzt wird. Nach dem Krieg nimmt die VEB Fettchemie in Chemnitz die Produktion des Feinwaschmittels Fewa wieder auf. © Werksarchiv Henkel, 1954Interaktive Stationen wie der Kicker zeigen, dass zeitgenössische Werbung aufwändige Technik einsetzt, um Aufmerksamkeit auf Facebook zu erzeugen. © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt In der DDR wächst die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem knappen Warenangebot in den 1970er-Jahren. © Lotto Mecklenburg Vorpommern Im Ausstellungskino werden die Highlights des internationalen Werbefilms der <strong>Cannes-Rolle</strong> präsentiert. <br>© Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt  Um seine an Krebs erkrankte Frau zu erheitern, macht der Fotograf Bob Carey von sich Aufnahmen im rosa Tutu, die sich im Netz verbreiten. Eine Stiftung wird gegründet. Die Telekom wird auf das „Tutu“-Projekt aufmerksam und macht es mit einer Werbekampagne in Deutschland bekannt. © Deutsche Telekom, 2013

 

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen: Flyer Werbung

 

Unterrichtsmaterialien für Lehrer/innen finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien Werbung

 

„Im Kopf der Kampagne“ 

Für die Ausstellung hat Regisseur Seweryn Zelazny für uns hinter die Kulissen der Werbebranche geguckt und mit den Machern einiger grosser Kampagnen gesprochen. Das Ergebnis ist eine Videoreihe mit dem Titel „Im Kopf der Kampagne“, zu sehen sind die Videos in der Ausstellung – oder hier:

 

 

 

 

Die Ausstellung wurde gefördert von: 

Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)
GfK Verein
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma)
Ströer
Slogans.de
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Exklusivpartner

Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA)

Kooperationspartner

McCann
Tobii
Datarella
Horizont
Wirtschaftsförderung Frankfurt

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