Nacht der Museen 2009

Schön war es:
Fotos aus der Nacht der Museen 
im digitalen Fotoalbum

Nacht der Museen 2009

Eine europäische Nacht

In diesem Jahr sind das französische, italienische und spanische Kulturinstitut im Museum für Kommunikation Frankfurt zu Gast und das verheißt ein sonniges Lebensgefühl. Sie erleben ein echtes europäisches Musikereignis im Lichthof des Museums; ein gemeinsames Projekt der drei Frankfurter Kulturinstitute, des Neuankömmlings Instituto Cervantes, dem Institut Français und dem Istituto Italiano di Cultura Frankfurt. Diese erste erfolgreiche Zusammenarbeit geht auf eine Initiative des Italienischen Kulturinstitutes zurück und wird zudem von der italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT) und dem Goethe Institut Frankfurt als Partner unterstützt. Erleben Sie eine virtuelle Weltreise mit unseren Gästen, den drei hervorragenden Musikbands La Xula, Yannick Monot & Nouvelle France und dem GOMALANBrass Quintet, die Sie in die Tradition, Sprache und das besondere Flair der jeweiligen Kulturen entführen werden. Ab 19.00 Uhr erwarten wir Sie zahlreich, um die Nacht gemeinsam durchzutanzen.

!Hasta pronto! A bientôt! A presto! Bis bald!

Nachlese: Fotos der Nacht der Museen 2009

Programm

am 25. April 2009, von 19 – 2 Uhr

Führungen/Workshops

19 Uhr Vorführung der Briefsortieranlage
19.30 – 23.30 Uhr (stdl.) Führung: Missverständnisse
19 – 24 Uhr (stdl.) Führung: Erfindungen von Daniel Düsentrieb
19 – 24 Uhr Kinderwerkstatt: Stempeln, morsen, drucken … (nonstop)
19 – 24 Uhr Comiczeichnen mit PIWI (nonstop)
19 – 24 Uhr Amateure funken um die Welt in der Funkstation (nonstop)

Musik und Show

19, 21 Uhr La Xula (präsentiert vom Instituto Cervantes)
20, 22 Uhr Gomalan Brass Quintet (präsentiert vom Instituto Italiano diCultura Italiano)
23 Uhr Yannick Monot & Nouvelle France (präsentiert vom Institut Français)
24 – 2 Uhr Karaoke mit King Elvis (Moderation)

Specials

19.30 – 21 Uhr (halbstdl.) Nostalgiefahrt um das Museumsufer mit dem Oldtimer-Postbus (Anmeldung für Platzkarten ab 19 Uhr)

Kunst

19 – 2 Uhr "Verquere Kommunikation" von spez.Lab (Video- und Fotoinstallation in der Dauerausstellung) und Retro-Bar im Filmsaal

 

La Xula

LaXula ist der Name der Bandpatronin und wird im Spanischen genauso ausgesprochen wie la chula, was so viel heißt wie „die Schöne“. Die fiktive mystische Figur ist die Herrin der Dualitäten. Die außergewöhnliche Musik der Band ist eine temperamentvolle Mischung aus Flamencogitarren, argentinischem Tangobandoneon, Zigeunergeigen, arabischen Einflüssen, Klezmer und psychedelischen Rockgitarren unterlegt mit präziser und zwingender Rhythmik. Ergebnis dieses bunten Gemisches ist eine sehr eigene, in sich stimmige und gefühlvoll-bezaubernde Klangästhetik. Die Referenzen an die Musikkultur der Zigeuner reflektieren den persönlichen Lebensweg, die Erfahrungen der Sängerin Monte Palafox als reisende Musikerin, deren Wanderschaft niemals endet, aber auch das Gefühl von Entfremdung in einer Welt, deren Regeln sie nicht mit der eigenen Persönlichkeit in Einklang bringen kann.

Gomalan Brass Quintet

Das GOMALANBrass Quintet ist ein 1999 gegründetes Bläserkammerorchester. Die Gruppe erlangte in kürzester Zeit internationalen Ruhm und wurde 2001 mit dem Preis der Stadt Passau ausgezeichnet, einer der wichtigsten Musikpreise weltweit. Alle Mitglieder sind ausgezeichnete Musiker und spielten auch für die Accademia di Santa Cecilia Rom, das Teatro alla Scala Mailand oder das Teatro San Carlo in Neapel und das Maggio Musicale Fiorentino. Dank ihrer Qualitäten erlauben sie sich Streifzüge in alle Genres, von der Oper bis zur Filmmusik, von Klassik bis Jazz, fast spielerisch, ironisch und witzig-respektlos, aber immer geschmackvoll. Ihre Konzerte werden zum Musik-Happening, und die Zuschauer nehmen aktiv am spritzigen Programm teil.

Yannick Monot & Nouvelle France

Die Gruppe Yannick Monot & Nouvelle France wurde 1987 gegründet. Seitdem ist das Quintett um Yannick Monot unzählige Male durch Europa getourt und hat allein in Deutschland über 800 Konzerte gegeben. Im Jahr 1605 verließen die ersten französischen Siedler aus der Bretagne, Normandie und Picardie ihre Heimat, um in Kanada eine neue, freie Gesellschaft zu errichten. Sie landeten im heutigen Nova Scotia und nannten die Provinz L'Acadie, La Nouvelle France. Im 18. Jahrhundert wurden die Acadiens von den Engländern vertrieben. Teils niedergemacht oder deportiert, flüchteten die Überlebenden nach Louisiana. Dort Cajuns genannt, haben sie ihre französische Sprache, Musik und Lebensart bewahrt. Yannick Monot und seine Band bieten schwungvolle Two Steps und Cajun Waltzer, bluesige Zydeco bis zum Blues und eigene moderne Kompositionen im Cajun & Zydeco Stil.

Karaoke mit Elvis-Moderation

Im Museum für Kommunikation Frankfurt moderiert Rick Mayfield als King Elvis die abschließende Karaoke-Party der Nacht der Museen 2009. Als der King himself unterhält und motiviert er die Besucher beim eigenen Griff zum Mikrofon. Das Karaoke-Repertoire reicht über Rock, Pop bis zu NDW. Zudem gibt es die Klassiker des King of Rock’n Roll, die Rick Mayfield auch mal selbst zu Gehör bringen wird.
Mit über 2500 Konzerten und Veranstaltungen von Frankfurt bis Peking gehört Rick Mayfield zu den beliebtesten und bekanntesten Entertainern in Deutschland, der sich live mit einem mitreißenden Show-Programm für Jung und Alt präsentiert: Ob als Entertainer, Comedian, Tanz- und Partymusiker oder wie im Museum für Kommunikation als Moderator im Elvis-Outfit: sein Programm bietet Abwechslung pur. 

Im Wechselspiel mit Rick Mayfield betreut Joanna Cimring-Casado von World of Karaoke das Abschlussevent. 

 

Historischer Postbus

Das Museum für Kommunikation Frankfurt bietet in der langen Nacht der Museen eine Busfahrt der besonderen Art: an diesem Abend wird gereist, nicht gerast. Der historische Postbus des Museums für Kommunikation ist mit seinen 85 Jahren der älteste fahrbereite Bus Deutschlands. Mit maximal 45 km/h lassen Sie die Sehenswürdigkeiten des Museumsufers gemächlich an sich vorüberziehen und erleben so eine längst vergangene Art des Reisens. Der aufwändige Holzaufbau bietet auf bequem gepolsterten Bänken Platz für 24 Fahrgäste.

 

Verquere Kommunikation

spez.Lab ist eine Gruppe junger Künstler, die mit ihren Kulturprojekten Anreize schaffen, um über lokale und allgemein gesellschaftlich relevante Themen ins Gespräch zu kommen. Damit sind sie einem Kunstverständnis verpflichtet, das sich bewusst von einem reinen „l´art pour l´art“ ab- und einem poetisch-politischen innergesellschaftlichen Dialog zuwendet. Zur Nacht der Museen 2009 zeigt spez.Lab in der Dauerausstellung medienkünstlerische Arbeiten zum Thema „Verquere Kommunikation“. Außerdem wird der Filmsaal des Museums zu einem Lounge-bereich im Stil der 50er Jahre umgestaltet. Als konzeptionelles Gesamtkunstwerk lädt der Bereich ein, bei geistreichen Getränken und Gesprächen die vielfältigen Einzelkunstwerke zu entdecken.

Parallel zur Ausstellung im Museum für Kommunikation findet eine Kooperation mit v_kunst frankfurt (24.-26.04.2009, 20.00 - 24.00 Uhr) statt, ein Videokunstfestival verschiedener Galerien in der Fahrgasse. Einzelne Künstler werden daher beidseitig des Mains zu sehen sein.

50er Jahre Retro-Bar

Im Zuge der Video- und Fotoinstallationen „Verquere Kommunikation“ hat die junge Künstlergruppe spez.Lab im Filmsaal des Museums eine 50er Jahre-Retro-Bar aufgebaut. Dort ist Platz für all diejenigen, die sich der gepflegten Kommunikation und einem passenden Getränk wie Martini, Gin Fizz oder Eierlikör hingeben möchten.

 


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