In Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel und anhaltenden Effizienzdrucks müssen sich immer mehr Museen der Methoden und Instrumente des Marketings bedienen. Marketing bedeutet dabei mehr als klassische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, vielmehr ist es die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf aktuelle und potenzielle "Kunden" ausgerichteten Aktivitäten. Das Interesse von Besuchern und Sponsoren soll durch die Museumspräsentation geweckt werden.
Wie weit können, sollen oder müssen Museen bei der Vermarktung ihrer Aktivitäten gehen und welche Strategien und Taktiken – auch im Bereich des Web 2.0 – sind dabei sinnvoll? Muss es gleich Guerilla-Marketing sein? Wie verhält sich Marketing zu den klassischen Museumszielen Sammeln, Forschen, Bewahren und Vermitteln?
Solche und ähnliche Fragestellungen sollen auf der Tagung kontrovers diskutiert werden.
Dabei bilden Vorträge und Führungen von Experten aus sowohl kleineren als auch größeren Institutionen Frankfurts den Hauptteil des Programms.
ab 09.30 Uhr
Anmeldung
10.00-10.30 Uhr
Begrüßung: Dr. Helmut Gold (Direktor des Museums für Kommunikation Frankfurt). Grußwort: Susanne Kujer (Referentin für Bildende Kunst der Stadt Frankfurt)
10.30-11.30 Uhr
Vortrag „Marke Museumsufer“: Kirsten Grote-Bär (Stadt Frankfurt, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Moderation: Axel Braun (Institut Mathildenhöhe, Darmstadt)
Den Vortrag als PDF herunterladen
11.30-12.00 Uhr
Pause
12.00-13.00 Uhr
Führung „Marketing im Städel Museum“: Bernadette Seidler, Juliane Nagy (Städel Museum, Frankfurt am Main)
ab 13.00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen in der Kantine der Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Hessen
14.00-15.15 Uhr
Impulsvortrag „Marketing im Netz“: Christine Nowak (Museum für Kommunikation Frankfurt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit); anschließend Podiumsdiskussion „Sammlung online: Chancen und Probleme“ mit Katrin Petersen (Museum für Kommunikation Frankfurt, Abteilung Sammlung). Moderation: Annabelle Hornung (Museum für Kommunikation Frankfurt)
15.15.-15.45 Uhr
Kaffeepause
15.45-16.00 Uhr
Wahl des Sprechers/der Sprecherin des Netzwerks hessischer Volontärinnen und Volontäre in Museen, Gedenkstätten und der Denkmalpflege
16.30-17.30 Uhr
Führung/Vortrag zum Marketing der Ausstellung „Das weiße Gold der Kelten“: Tessa Engelbrecht (Archäologisches Museum Frankfurt) und Abschlussdiskussion
ab 21.00 Uhr
„Erlesene Comics“ Lesung zur Wechselausstellung „Dem Ingenieur ist nix zu schwör! – Die Erfindungen von Daniel Düsentrieb“, Museum für Kommunikation Frankfurt (freier Eintritt für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung)
Tagungsbericht von Christina Hirschberg, Museum für Kommunikation Frankfurt:
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Mein Name ist Stefanie Spiegelhalder. Ich bin 32 Jahre alt und habe in Heidelberg und Berlin Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaften studiert mit dem Abschluss Magister Artium. Seit April 2009 bin ich wissenschaftliche Volontärin beim Frankfurter Kunstverein.
Einmal im Jahr organisiert das Netzwerk der hessischen Volontärinnen und Volontäre in Museen, Gedenkstätten und der Denkmalpflege eine Tagung, die der Fortbildung, dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung dient. Da sich das Volontärs-Netzwerk selbst organisiert, setzt sich das Organisationsteam aus Volontärinnen und Volontären des jeweiligen Veranstaltungsorts zusammen. Die fehlende institutionelle Anbindung des Netzwerks erfordert hohes Engagement seitens der Organisatorinnen und Organisatoren und bedeutet gleichzeitig, ohne eigene finanzielle Mittel planen zu müssen.
- Axel Braun, Institut Mathildenhöhe Darmstadt
- Tessa Engelbrecht, Archäologisches Museum Frankfurt
- Annabelle Hornung, Museum für Kommunikation Frankfurt
- Katrin Petersen, Museum für Kommunikation Frankfurt
- Susanne Rausch, Museum der Weltkulturen Frankfurt
- das Museum für Kommunikation Frankfurt
- das Kulturamt der Stadt Frankfurt
- den Hessischen Museumsverband
- “cookies in the box” – Dianne Sinclair
