In der Funkstation auf dem Dach des Museums geben Mitglieder des Deutschen Amateur-Radio-Clubs Einblicke in den weltumspannenden Funkverkehr. Sie führen die dazu notwendigen Geräte anschaulich vor und erläutern deren Funktionsweise.
Die Funker verständigen sich über Sprechfunk, Morsetelegrafie, Bild- und Satelittenfunk u.a.m. Weltweit betreiben etwa zwei Millionen Funkamateure – in Deutschland sind es zirka 80000 – dieses technisch orientierte Hobby, bei dem auch noch heute viel selbst gebaut und gebastelt wird. Mit ihrem Hobby tragen sie damit auch zur weltweiten Völkerverbindung bei.
In der Funkstation des Museums dürfen die Besucher zwar nicht selbst Hand anlegen, denn für das Funken benötigt man eine entsprechende Lizenz, aber sie können verfolgen, wie Mitteilungen aus Russland oder Japan eintreffen, in die USA oder nach Brasilien gesendet werden. Außerdem gibt es historische Geräte – wie zum Beispiel ein umgebautes Flugfunkgerät aus dem Jahr 1943 – zu besichtigen.
Die Funkstation ist mittwochs von 10 – 17 Uhr, donnerstags und freitags von 10 – 13 Uhr, sowie jeden 1. Sonntag im Monat von 13 – 17 Uhr geöffnet.