Am 10. Dezember 1909 wurden die Funkpioniere Guglielmo Marconi und Karl Ferdinand Braun gemeinsam mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Aus diesem Anlass widmet das Museum für Kommunikation Frankfurt den beiden Physikern seine Eingangspräsentation, die ab heute bis zum 2. Februar 2010 gezeigt wird
1899 verwirklichte Marconi die erste drahtlose Verbindung über den Ärmelkanal. 1901 gelang ihm – dank der Verbesserungen Karl Ferdinand Brauns am Sendesystem – die erste transatlantische Funkübertragung zwischen England und Neufundland. Die drahtlose Telegrafie revolutionierte die Nachrichtentechnik. Nun war man immer und überall erreichbar. Ab 1924 hatte sich der drahtlose Sprechverkehr besonders im See- und Flugfunk durchgesetzt. 1926 wurde die erste Zugstrecke zwischen Berlin und Hamburg mit Mobilfunk ausgestattet. Die Entwicklungen Marconis und Brauns bilden die Grundlage für die meisten Medien, die wir heute im Alltag nutzen, wie das Radio oder das Mobiltelefon.
Ab dem 8. Dezember 2009 bis zum 2. Februar 2010 zeigt das Museum für Kommunikation Frankfurt in seiner Reihe „Fokus Eingangsvitrine“ Originalobjekte aus der Sammlung. Zu sehen gibt es hierzu eine zeitgenössische Demonstrationsfunkanlage nach dem System Karl Ferdinand Brauns, der Magnetdetektor „Maggie“ der Marconi Wireless Telegraph Company Ltd. sowie zwei Hertz’sche Spiegel, die dem Physiker Heinrich Hertz zum Nachweis elektromagnetischer Wellen dienten.
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