Die Globalisierung bewegt emotional und polarisiert, doch sie ist nicht in einfachen Schwarz-Weiß-Bildern darzustellen. Die neue große Ausstellung „Globalisierung 2.0“, die vom 15. März bis 2. September 2007 im Museum für Kommunikation Frankfurt zu sehen ist, beleuchtet auf 550 qm in zwölf Stationen die unterschiedlichsten Facetten der Globalisierung: von globalen Wertschöpfungsketten beim Blumenhandel oder der Produktion von Lebensmitteln über das Outsourcing von Dienstleistungen mit Call-Centern bis hin zu Themen wie Umwelt, Gesundheit und Web 2.0. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage, die der Globalisierung ein Gesicht geben will: Menschen aus aller Welt – vom Vorstandsvorsitzenden eines Global Players bis zum Rikschafahrer in Mumbai – haben sich beteiligt und uns ihr ganz persönliches Objekt zur Globalisierung geschickt: darunter ein T-Shirt, das Oberbürgermeisterin Petra Roth eingesandt hat, das Foto eines Supermarktes im Jemen des Kabarettisten Dieter Nuhr, Wäscheetiketten aus unterschiedlichen Ländern bis hin zu einer chinesischen Wollhandkrabbe aus dem Hamburger Hafen. Besucher können sich interaktiv beteiligen und ihr ganz persönliches „Globalisierungs-Objekt“ beisteuern.
