STRIZZ hat in kürzester Zeit einen festen Platz in den Herzen der Leser und in der deutschen Comic-Szene eingenommen. Die Geschichten um den Angestellten Strizz und seinen Chef, Herrn Leo, zählen viele bereits zu den Klassikern des Genres. Zum ersten Mal wird nun Volker Reiches STRIZZ eine Ausstellung im Museum für Kommunikation mit Originalzeichnungen, Gemälden und einer großen STRIZZ-Buchskulptur gewidmet, die vom 19. Januar bis 12. März 2006 zu sehen ist. Stilistisch reihen sich die Zeichnungen in die Tradition des „klaren Striches“ ein, wie Charles M. Schulz in den „Peanuts“ und Bill Watterson in „Calvin und Hobbes“ ihn zeigen. Diesen Comic-Serien gleicht STRIZZ auch im spielerischen und nachdenklichen Nebeneinander von Tieren und Menschen. Volker Reiches großes Interesse gilt der Politik – hier ist sein Vorbild „Doonesbury“ von Garry Trudeau. Da Reiche sehr zeitnah produziert, kann STRIZZ sich oft der allerjüngsten Tagespolitik widmen. Ein besonderes Vergnügen bereitet es Reiche, in den Dialogen seiner Figuren auf eine genaue – oft genug literarische – Sprache zu achten. Die erste Folge der STRIZZ-Serie erschien in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 21. Mai 2002.
