Archiv 2006 – „Geld oder Leben! Vom Postkutschenüberfall bis zum virtuellen Datenraub.“

Diebstahl und Raub sind so alt wie die Menschheitsgeschichte. Der Traum vom schnellen Geld hat die Menschen aus der Bahn geworfen, seit es das Zahlungsmittel gibt.

Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt vom 16. Februar bis 17. September 2006 in der Ausstellung „Geld oder Leben! Vom Postkutschenüberfall bis zum virtuellen Datenraub“ die wechselvolle Geschichte von Raub und Räuberunwesen. Hier können Besucher einen Einblick in die Geschichte des Postraubes bekommen: Waren früher Postkutsche und Eisenbahn das Ziel meist organisierter Raubzüge, so sind es heute die Banken, die als Tatort für Schlagzeilen sorgen. Daneben bringt das elektronische Zeitalter den „virtuellen Überfall“ hervor, der Fragen der Netzsicherheit aufwirft. Die Zahl der Internet-Täter wächst stetig. Unter Tarnadressen eines seriösen Kreditinstitutes gelangen sie an Zugangsdaten zu Online-Girokonten, um damit Geld auf eigene Konten zu transferieren. Postkutsche und Datennetz bilden die Eckpfeiler der Ausstellung, die Kriminalitätsgeschichte ihren roten Faden. Dabei kommen auch Bankangestellte zu Wort, die selbst schon einmal Opfer eines Banküberfalls waren.








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