Archiv 2010 – Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen!
3. Juni bis 5. September 2010 (Forum)

Zu sehen sind über 1000 Spickzettel aus fast 100 Jahren Schulgeschichte in allen Farben und Formen und von allen Kontinenten.

Dargestellt werden auch die Hintergründe, z. B. Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern von 1900 bis heute sowie Forschungsergebnisse zu Motiven, Methoden und Verbreitung. Besucher finden die Spickzettel-Klassiker aus Papier - darunter den berühmten Spicker von Jens Lehmann aus der Fussballweltmeisterschaft 2006 -, umgebaute Armbanduhren, Fantaflaschen-Banderolen, präparierte Schokolade, Hightech-Brillen und -ohrsender sowie kuriose Basteleien.

Die Ausstellung thematisiert die "verborgene Seite der Schule" aber auch die Ambivalenz des Phänomens. Sichtbar werden die Effekte des Spickens für die Leistungsmessung, die Fairness und die Lernstrategien von Schülerinnen und Schülern. In manchen Schulen trainiert man mittlerweile offiziell die Herstellung von Spickzetteln als eigene Lerntechnik.
Die Ausstellung bietet somit einen faszinierenden Einblick in ein ebenso beispielloses wie unerforschtes Phänomen, das vermutlich jeder kennt - das Spicken. 

 

Hier finden Sie Fotos der Spickzettel in hoher Auflösung:

- Banderole einer Fanta-Flasche als Spicker
- Labello-Spicker
- Mathe-Spicker
- Schokoriegel-Spicker
- Schoko-Spicker
- Spicker-Uhr
- Spickzettel Chemie 1928
- Safttüte als Spickzettel




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