Die Dauerausstellung im UG

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Das Briefmarkenkabinett

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Brief und Paket

Die Post veränderte die Kommunikationsgewohnheiten. 1490 beauftragte der spätere Kaiser Maximilian I. die Familie der Taxis mit der Einrichtung der für das damalige Reich ersten Postverbindung. Das Besondere war das Stafettensystem: Postreiter brachten Briefe und Päckchen von einer Poststation zur nächsten, wo sie ihr Transportgut an einen ausgeruhten Kollegen mit frischen Pferden übergaben, der sofort zur nächsten Posthalterei weitergaloppierte.

Erst im 18. Jahrhundert entwickelte sich eine ausgesprochene Briefkultur –  allerdings nur innerhalb eines kleinen, gebildeten Teils der Bevölkerung. Trotz der schon im 18. Jahrhundert ausgerufenen Schulpflicht erhielt 1842 jeder Deutsche im Durchschnitt nur zwei Briefe im Jahr. Als mit Einführung der Briefmarke ab 1840 das Porto billiger wurde, stieg auch die Zahl der Briefe. Heute erhält jeder Deutsche im Jahr 250 Briefe, Postkarten und Drucksachen im Jahr. Die Eisenbahn brachte in der Geschichte der Post einen entscheidenden Geschwindigkeitsschub mit sich, denn ab 1848 wurde die Post nicht nur in den Zügen transportiert, sondern von mitreisenden Postbeamten während der Fahrt auch noch sortiert und bearbeitet. Als die Bahnpost Mitte der 1950er Jahre an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gelangte, begann sie, die Briefverteilung zu automatisieren.

Inzwischen verfügt die Deutsche Post AG über ein völlig neues Logistiknetz, mit dessen Hilfe sie Briefe und Pakete in der schnellstmöglichen Zeit durch Deutschland, ja sogar durch die ganze Welt schickt.

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In den Sammlungen findet man zudem:

BriefeBriefmarken, PostkutschenBahnpostwagen, Feldpost, Post von drüben, Postkarten, Stempel, Postschilder, Briefkästen, Briefsortierung


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Postgeschichte: Von den Postkutschen bis zur Luftpost
In der Ausstellungseinheit des Frankfurter Postfundes