Dokumentation des Projektes "Das MfK Frankfurt in Second Life"
Die Avatare in Second Life konnten virtuelle Museumsbesucher werden, indem sie sich von allen Orten der Welt ins Museum für Kommunikation Frankfurt „teleportieren“. Kaum im Museum angelangt informierten Tafeln über die Geschichte des Museums, die Öffnungszeiten sowie die Termine der neuesten Wechselausstellungen.
Aber nicht nur, um Informationen an Besucher im Second Life weiter zu geben, wurde das Haus virtuell errichtet. Die Dauerausstellung war dem realen Aufbau nachempfunden und die Geschichte der Kommunikationsmittel und -techniken wurde in sieben Teilabschnitten (1. Zeichen und Sprache, 2. Post, 3. Telegrafie, 4. Telefone, 5. Radio und Rundfunk, 6. Fernsehen, 7. Neue Medien), rund um das Herzstück des Hauses, den Lichthof, erzählt. So konnte man den Beginn der Kommunikation in Form von ersten Schriftzeichen auf Tontäfelchen bewundern oder die Entwicklung der schriftlichen Kommunikation und der Post von den ersten antiken und mittelalterlichen Boten bis heute nachvollziehen.
Der Besucher konnte die Informationen nicht nur lesen, sondern auch aktiv Kommunikationsgeschichte erfahren: die Postkutsche ludt zum Betreten und Verweilen ein und an Telefonen konnte man historische Klingeltöne abspielen lassen. Zudem konnte man am Radiotransistor alte Fußball-Reportagen hören oder auf dem Kuba-Komet, einem Fernseher aus den 60er Jahren, einen Film zur Reise mit der Postkutsche ansehen.
Vom Dezember 2007 bis Dezember 2008 konnte das Museum in Second Life besucht werden. Mit der Umstrukturierung der Insel "Frankfurt in Second Life" wurde unser Projekt eingesttellt.