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Verlängert bis 28. Februar 2010

Janosch: Grafiken und Aquarelle

„O Bär“, sagt der Tiger, „ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!“
„Ja“, sagte der kleine Bär, „ganz unheimlich und schön.“
Und da hatten Sie verdammt ziemlich Recht.

So endet die Geschichte von Janosch „wie der kleine Bär und der kleine Tiger die Briefpost, die Luftpost und das Telefon erfinden“. Tiger und Bär sind nun bis 28. Februar 2010 im Museum für Kommunikation Frankfurt zu Gast und sie bringen alle ihre Freunde mit: die Tigerente, Günther Kastenfrosch, den flinken Hasen, den Elefant, die fleißigen Mäuse und viele mehr.

Wo, wenn nicht in einem ehemaligen Postmuseum, gilt es den Vater der tierischen „Erfinder des Post- und Fernemeldewesens“ zu ehren? Über 100 Kunstwerke von Janosch werden zu sehen sein, um Groß und Klein mit ihrem Charme zu verzaubern und zu zeigen, wie schön das Leben in Janosch’s Welt sein kann. Als ganz besonderes Highlight hat der Künstler eigens für die Ausstellung eine Frankfurt Grafik entworfen.

Über den Künstler
Geboren 1931 in Zabrze (heute Polen), ist Janosch seit den 50er Jahren als Maler, Schriftsteller, Erfinder von Geschichten und Figuren, Reimerfinder, Schelmenromancier und Verfasser von Kinderbüchern tätig. Janosch studierte ab 1953 in München Malerei, musste dies aber nach kurzen Probesemestern wegen „mangelnder Begabung“ abbrechen.

Danach wurde Janosch freier Künstler. Eines Tages begann er, für Kinder zu malen: Er malte Bilder, wie sie ihm selbst am besten gefielen. Geschriebenes kam langsam hinzu. Er fertigte auch für Zeitungen Skizzen und Zeichnungen an, bis ihm ein Freund riet, alles zusammenfassend für ein Kinderbuch zu publizieren. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch. Wer allerdings in Janosch nur einen Kinderbuchautor sieht, und an die Tigerente denkt, kennt nur einen Teil seines Werkes: Der mehrfach preisgekrönte Autor und Illustrator hat auch zahlreiche Romane und Theaterstücke für Erwachsene geschrieben.

Über die Ausstellung
In der Ausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt, die in Zusammenarbeit mit der Galerie am Dom Frankfurt und Wetzlar entstanden ist, wird auch die „Erwachsene“ Seite des Herrn Janosch zu sehen sein: Seine Illustrationen zur Bibel oder düster-romantische Mann-Frau Darstellungen und wunderschöne Aquarelle, die seine tierischen Protagonisten in künstlerischer Weise zeigen.
Janosch ist einer der wenigen „Bildgeschichten-Erzähler“. Seine Bilder entstehen zart aquarelliert in klaren, kraftvollen Farben, verspielt und ernsthaft zugleich. Oft sind die Arbeiten mit Text versehen, kleinen philosophischen Weisheiten und Poesien, die die Geschichten des Bildes erweitern und erklären. Die Themen sind häufig autobiografisch, immer aber ist die Liebe zum Leben der Hauptinhalt: Freundschaft, Liebe, familiäre Bindung, soziale Standards, die dem Betrachter zeigen, wie es im Herz des Künstlers aussieht.


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Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm können Sie dem Ausstellungsflyer entnehmen. Klicken Sie das Bild an, um den Flyer herunterzuladen.


Das Poster zur Ausstellung als PDF. Klicken Sie das Bild an, um das Poster herunterzuladen.



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