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Dr. Helmut Gold wird neuer Leiter der Museumsstiftung Post und Telekommunikation (MSPT)

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Wechsel an der Spitze der Museumsstiftung: Dr. Helmut Gold wird zum 1.5.2017 Kurator der Stiftung und löst in dieser Funktion Dr. Lieselotte Kugler ab, die zum 30.4.2017 in den Ruhestand gehen wird.

Die von den privaten Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom getragene Stiftung wurde 1995 im Zuge der bundesdeutschen Postreform gegründet und beschäftigt heute etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie unterhält drei Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg mit jährlich mehr als 350.000 Besuchern sowie das Archiv für Philatelie in Bonn. Die MSPT verfügt über reichhaltige Sammlungen zur Kultur- und Technikgeschichte der Post und der Kommunikation mit Depots in Berlin und Frankfurt am Main. Das Aufsichtsgremium der Stiftung, das Kuratorium der MSPT, hat Dr. Helmut Gold einstimmig zum neuen Kurator berufen, er wird in Personalunion als Direktor weiterhin das Museum für Kommunikation Frankfurt leiten.

„Mit Dr. Helmut Gold kommt ein ausgewiesener Experte für Kommunikationsgeschichte und ein in der nationalen sowie internationalen Kultur- und Stiftungsszene bestens vernetzter Museumsfachmann. Er hat das Frankfurter Haus sehr erfolgreich etabliert, bringt große Erfahrung für das Finanzmanagement der Stiftung mit, das bisher schon in Frankfurt angesiedelt war, und überzeugt durch seine innovative Ausrichtung der Ausstellungsprogramme“, so Walter Maschke, Vorsitzender des Kuratoriums.

Dr. Gold leitet seit 1997 das Museum für Kommunikation Frankfurt und ist bereits seit 2005 als ständiger Vertreter der Stiftungsleitung tätig. Nach seinem Studium der Geschichte und Germanistik promovierte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Anschließend war der Germanist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Literaturarchiv Marbach tätig und verantwortete in der Folge mehrere Ausstellungprojekte in Frankfurt und Nürnberg. 1993 wechselte er als Referatsleiter Ausstellungen und personale Kommunikation nach Köln zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und entwickelte dort bundesweit tourende Wanderausstellungen. Von 2007 bis 2013 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Museumsbund, weiterhin ist er Mitbegründer der CECOM (Conference of the European Communication Museums) und des NCM (Network Company Museums), Mitglied des Beirats der Stiftung Technoseum in Mannheim sowie Kuratoriumssprecher am Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven. Darüber hinaus leitet Dr. Gold seit 1998 als Geschäftsführer einen der größten historischen Vereine in Deutschland, die Deutsche Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte e.V., die vierteljährlich das Magazin zur Kommunikationsgeschichte „Das Archiv“ herausgibt. Mit zahlreichen publikumswirksamen Ausstellungen und innovativen dialogorientierten museums- und medienpädagogischen Angeboten konnte er das Museum für Kommunikation Frankfurt zu einer der beliebtesten Einrichtungen in der Frankfurter Museumsszene entwickeln.

Nach der Neugestaltung der Dauerausstellung „Medien erzählen Geschichte(n)“ im Jahr 2004, die seitdem fast 30.000 Schulklassen und Gruppen und über eine Million Besucher anzog, trieb er in den letzten Jahren eine Neukonzeption der ständigen Schau voran: Sie soll im September 2017 eröffnet werden. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation werden in dieser neuen Präsentation anhand der Phänomene Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe dargestellt und durch ausgewählte anschauliche Geschichten erzählt. Storytelling spielt für Dr. Gold eine zentrale Rolle bei der Vermittlung ebenso wie Kommunikations- und Medienkompetenz angesichts der Herausforderungen der Zukunft – die digitale Transformation mit all ihren Auswirkungen und Begleiterscheinungen. Sie soll auch stiftungsweit ein wichtiges Thema werden.

Dr. Kugler wird als scheidende Kuratorin am 24. April mit einem Festakt im Berliner Museum verabschiedet. Sie hat die sechs Standorte der Museumsstiftung seit 2007 sehr erfolgreich geleitet und die Stiftungsstrukturen trotz zunehmender Sparzwänge progressiv weiterentwickelt. Mit einem breiten Spektrum von Ausstellungsthemen zur Kommunikation sowie der Neukonzeption der Dauerausstellungen in allen drei Museen hat sie die Stiftung in den einzelnen Städten hervorragend positioniert. Im Berliner Museum für Kommunikation, dem sie zusätzlich als Direktorin vorstand, hat sie neben einer innovativen und vielfältigen Ausstellungspolitik lebendige Vermittlungsprogramme etabliert und das Haus zu einem exzellenten Veranstaltungsort weiterentwickelt. Mit einem Besucherrekord von über 140.000 Besuchern im Jahr 2016 ist das Museum für Kommunikation Berlin im hart umkämpften Museumsmarkt der Hauptstadt dank ihrer Arbeit bestens etabliert.

Nachfolgerin als neue Direktorin in Berlin wird ab 1.8.2017 Anja Schaluschke. Sie ist derzeit als Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbundes tätig

 

Pressekontakt:

Julia Bastian Tel.: 069 – 60 60 350, Fax: 069 – 60 60 666, j.bastian@mspt.de, www.mfk-frankfurt.de

 

Pressefotos:

www.mfk-frankfurt.de/pressebilder


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