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Oh Yeah! Popmusik in Deutschland

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Eine multimediale Ausstellung über 90 Jahre Popmusik in Deutschland

im Museum für Kommunikation Frankfurt

17. August 2016 bis 25. Februar 2018

Oh Yeah! Popmusik ist überall und jeder hört sie – ob ganz bewusst oder nur nebenbei. Sie tönt aus dem Radio, untermalt Filme, begleitet uns beim Einkaufen und bringt uns in der Disko in Bewegung. Doch Popmusik ist mehr als das! Wir verbinden Erinnerungen mit ihr, sowohl individuelle als auch kollektive: Der erste Kuss, die große Liebe, der Mauerfall und die letzte Fußball-WM. Popmusik ist in der Lage uns zu berühren. Sie spiegelt das Lebensgefühl von Generationen wieder, stiftet Identitäten und befindet sich im stetigen Wandel. Bevor sie sich etabliert, muss sie sich oft gegen Widerstände behaupten.

Welches sind die Ohrwürmer, Moden und vergessenen Hits der jeweiligen Jahrzehnte? Wie haben Popmusik und gesellschaftliches Leben sich gegenseitig beeinflusst? Welche Stile prägten die Musik zu unterschiedlichen Zeiten in Ost und West? Mit diesen Fragen beschäftigt sich vom 17. August 2017 bis 25. Februar 2018 die neue Wechselausstellung Oh Yeah! Popmusik in Deutschland im Museum für Kommunikation Frankfurt. Sie ist mit herkömmlichen Ausstellungen nicht zu vergleichen, denn diese geht richtig ins Ohr! Wie durch eine dreidimensionale Radiosendung führen zwei Moderatoren durch 90 Jahre deutsche Popmusikgeschichte. Mit Kopfhörern tauchen die Besucher ein in die ereignisreiche und vielschichtige Welt des Pop. An zahlreichen Soundstationen können sie sich einstöpseln und Radio-Spots sowie die Musik der Zeit erleben.

Das Herzstück der Ausstellung ist die Main Road. Anschaulich vermittelt sie den kulturellen Background der jeweiligen Popmusik-Epochen. Der musikalische Trip beginnt Mitte der 1920er-Jahre, als ausgelassen Charleston und Shimmy in den Berliner Nachtclubs getanzt wurde und Schallplatte und Grammophon den Sound populär machten. In den 1950er-Jahren hielt der „American Way of Life“ Einzug in Deutschland und Rock`n`Roll und Twist wurden zum Inbegriff des Lebensgefühls der Nachkriegszeit. In der Beat-Ära kam die Pilzkopf-Frisur groß in Mode und Radio Bremen strahlte die erste deutsche TV-Sendung für junge Leute aus: den Beat-Club. In den 1980er-Jahren gaben die Neue Deutsche Welle und der Punk den Ton an. Über die 1990er-Jahre, in denen Techno, Euro-Dance und Deutschrap gleichzeitig in den Hitparaden waren, führt der erlebnisreiche Trip bis hinein in die Gegenwart, in der Musik nicht mehr zum Anfassen ist, sondern in schillernder Vielfalt digital in Clouds existiert.

Zu jedem der Zeitabschnitte zeigt die Ausstellung einzigartige Objekte und hält interessante Radio- und Filmbeiträge sowie Soundstationen mit passenden Musiktiteln bereit. Dabei werden nicht nur Hits präsentiert. Auch Schlager, Vergessenes und Kurioses, wie die Krone und den Umhang vom »König von Mallorca« oder den skandalösen »Liebe ist für alle da«-Fankoffer von Rammstein, gibt es zu entdecken. Entlang der Main Road säumt die Sound Lounge den Ausstellungsrundgang und lädt zum Hören und Relaxen ein. Sie ergänzt die Klangerlebnisse der Main Road durch 60 weitere Songs – von Marlene Dietrich bis zu den Ärzten.

Erinnerungen werden auch beim Anblick der zahlreichen Plakate, Platten- und CD-Cover im Backstagebereich wieder lebendig. Der Streifzug durch die Geschichte der Popmusik wird schnell zu einer Zeitreise durch die eigene Vergangenheit.

Insgesamt können mit dem Kopfhörer 90 Musiktitel sowie weiter 90 Radio- und Filmbeiträge auf einem Rundgang durch die Ausstellung entdeckt werden! Auf diesem Trip begegnen die Besucher mehr als 140 Interpreten aus Deutschlands popkultureller Musikvergangenheit.

 

Ausstellungskooperation

Oh Yeah! Popmusik in Deutschland entstand nach einem Konzept des Museums für Kommunikation in Bern und unter der Federführung des Focke-Museums in enger Zusammenarbeit mit Radio Bremen und dem Berliner Gestaltungsbüro gewerkdesign. Die Ausstellung wird im Anschluss an Frankfurt im Museum für Kommunikation in Berlin, dem Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig und dem Stadtmuseum Stuttgart zu sehen sein.

 

Begleitprogramm

Zur Ausstellung finden ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Veranstaltungen und Workshops für Erwachsene, Kinder und Schulklassen.

 

Pressekonferenz

  • Dr. Helmut Gold, Direktor Museum für Kommunikation Frankfurt
  • Jan Christoph Greim, Projektleiter

 

Eröffnung

Die offizielle Eröffnung findet am Mittwoch, den 16. August, um 19 Uhr statt mit Dr. Helmut Gold (Direktor Museum für Kommunikation) und Dr. Frauke von der Haar (Direktorin Focke-Museum Bremen) sowie einer Zeitreise durch die Geschichte der populären Musik mit Werner Reinke (HR-Moderator und Hitparade-International-Discjockey von 1973 bis 1989).

 

Digitale Pressemappe

Pressefotos und weitere Informationen unter www.mfk-frankfurt.de/pressemappen

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag 11 – 19 Uhr

 

Eintritt

Ab 6 Jahre 1,50 Euro, ab 16 Jahre 5 Euro Für Gruppen ab 10 Personen ist der Eintritt freitags frei.

 

SOCIAL MEDIA #OhYeah

 

Pressekontakt

Julia Bastian, Telefon (069) 60 60 350, Fax: (069) 60 60 666, j.bastian@mspt.de, www.mfk-frankfurt.de


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